Bitcoin wird gesetzliches Zahlungsmittel weltweit und BTC Kurs hat den Boden erreicht

  • Die mexikanische Senatorin Indira Kempis ist gewillt, Bitcoin zu einem gesetzlichen Zahlungsmittel zu machen.
  • Bitcoin zeigt Anzeichen einer Konsolidierung im Vergleich zu früheren Tiefständen von 2015 und 2019.

Die Weltwirtschaft scheint wieder einmal auf dem Weg in die Rezession zu sein, und Bitcoin rückt ins Rampenlicht. Die erste Kryptowährung war nach der „Finanzkrise“ 2008 entstanden und zwar als direkte Folge des weltweiten totalen Vetrauensverlusts in die Banken. Bitcoin entstand aus der Überlegung heraus, Banken in Zukunft bei finanziellen Transaktionen aussen vor zu lassen, um deren zerstörerisches Monopol zu brechen. Ganz nebenbei hat sich Bitcoin inzwischen – aktuelle Kryptokrise hin oder her – auch als Wertspeicher und Anlage erwiesen.

Derzeit stehen die Zentralbanken weltweit vor großen Herausforderungen bei der Bewältigung der Inflationsprobleme. Der Euro, das Pfund Sterling und der japanische Yen haben in diesem Jahr einen starken Kursrückgang gegenüber dem Dollar erlebt. Da die US-Notenbank seit Anfang 22 die Zinsen erhöht hat, werten die anderen wichtigen Währungen weiter ab.

Eine Konsequenz daraus ist, dass Bitcoin „ohne eigenes Zutun“ zunehmend interessant wird. Bitcoins definitiv begrenzte „Geldmenge“ von rund 21 Millionen „Münzen“ und sein dezentraler Charakter entziehen ihn dem direkten Einfluss von Zentralbanken. Regierungen auf der ganzen Welt zeigen inzwischen Interesse an Bitcoin, wenn auch überwiegend in Staaten, die notorisch von Hyperinflation heimgesucht werden, die deren Wirtschaft zugrund richtet. Nun erwägt Mexiko die Option, Bitcoin zu einem gesetzlichen Zahlungsmittel zu machen.

Es ist nur eine Frage der Zeit, bis Bitcoin weltweit als gesetzliches Zahlungsmittel eingeführt werden kann. Da Regulierungsbehörden weltweit an der Krypto-Regulierung , dürfte es in absehbarer Zeit mehr Klarheit geben.

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Bitcoin zeigt Anzeichen einer Konsolidierung

Bitcoin hat in den letzten Wochen trotz der starken Volatilität an der Wall Street eine größere Widerstandsfähigkeit gezeigt. Laut On-Chain-Daten zeigt Bitcoin eine ähnliche Entwicklung wie bei früheren Tiefständen in Baisse-Perioden. Laut Ki Young Ju, CEO des On-Chain-Datenanbieters CryptoQuant, haben die Bitcoin-Kumulationen ein 7-Jahres-Hoch erreicht. In seinem jüngsten Tweet bemerkt Ju:

„Die BTC-Akkumulation hat ein 7-Jahres-Hoch erreicht. Über 6 Monate alte Bitcoins machen jetzt 74 % der realisierten Obergrenze aus. Bei den letzten Tiefständen 2019 und 2015 waren es 70% und 77%. Stellen Sie sich vor, Sie kaufen Bitcoins und tun sechs Monate lang nichts. Sie wissen, wie schwer das ist.“

Der CryptoQuant-Chef stellt klar, er meine damit nicht, dass sich über 74 Prozent der Bitcoin in den letzten sechs Monaten nicht bewegt haben:

„Es geht nicht nur um das Bitcoin-Angebot, sondern um die realisierte Kapitalisierung. Ich meinte damit, dass über sechs Monate alte Bitcoins 74% der realisierten Kapitalisierung ausmachen, was bedeutet, dass über sechs Monate alte, unbewegte Bitcoins 74% der Marktkapitalisierung in Bezug auf die PnL-Realisierung ausmachen.“

Obwohl Bitcoin eine große Widerstandsfähigkeit bewiesen hat, ist es schwer zu sagen, ob er sich vollständig vom Aktienmarkt abgekoppelt hat.

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Bhushan is a FinTech enthusiast and holds a good flair for understanding financial markets. His interest in economics and finance draw his attention towards the new emerging Blockchain Technology and Cryptocurrency markets. He is continuously in a learning process and keeps himself motivated by sharing his acquired knowledge. In his free time, he reads thriller fictions novels and sometimes explores his culinary skills.

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