Bitcoin ist bessere Reserve als Gold – Präsident Bukele belehrt Bitcoin-Kritiker Peter Schiff

  • El Salvadors Präsident Nayib Bukele verteidigt Bitcoin gegenüber dem langjährigen Kritiker Peter Schiff:  „Bitcoin ist lohnender als Gold“.
  • Wenn das Land seine Goldreserven von 44.000 Unzen – 79 Millionen Dollar – in Bitcoin umgewandelt hätte, wären sie laut Bukele jetzt 204 Millionen Dollar wert.

Der salvadorianische Präsident Nayib Bukele und Bitcoin-Kritiker Peter Schiff hatten chatteten kurz auf Twitter miteinander, nachdem Bukele kürzlich bestätigt hatte, den Bitcoin-Bestand des Landes erhöht zu haben, als die Preise unter 50.000 Dollat gefallen waren.

Am Freitagabend kaufte El Salvador weitere 150 Bitcoin, als dieser von 52.000 auf unter 44.000 Dollar fiel. Schiff befragte Bukele zu diesem Schritt:

„Es wird noch viele weitere Einbrüche geben.  Wie viel Geld der Steuerzahler wollen Sie noch verschwenden?“

Daraufhin Bukele:

„Gar keins. Wir haben bereits nach weniger als 24 Stunden mit unserem letzten Kauf im grünen Bereich gelegen.“

Bitcoin oder Gold?

Außerdem erklärte er Schiff, dass El Salvador mit Millionenverlusten leben müsse, weil es vor einem Jahr versäumt habe, seine Goldreserven in Bitcoin umzuwandeln, was möglicherweise darauf hindeute, dass auch Schiff die gleichen Verluste erlitten habe.

„Weißt du, Boomer, wir haben 44.106 Unzen Gold in unseren Reserven. Im Wert von 79 Millionen Dollar, 0,37% weniger als vor einem Jahr. Wenn wir es vor einem Jahr verkauft und #Bitcoin gekauft hätten, wäre es jetzt 204 Millionen Dollar wert.“

Peter Schiffs Sohn Spencer ist wie sein Vater bis her nicht als Bitcoin-Befürworter aufgefallen. Aber er setzte im März voll auf Bitcoin, schmiss alles andere aus seinem Portfolio; und Im Gegensatz zu seinem Vater ermutigte er Präsident Bukele in seinem Streben, möglichst viel Bitcoin zu akkumulieren, als er sagte:

„Die Antwort meines Vaters ist Ihr Signal, mehr zu kaufen.“

Im September äußerte MicroStrategy-CEO Michael Saylor ähnliche Ansichten wie Bukele. Der Bitcoin-Enthusiast sagte, er hätte letztes Jahr einen „milliardenschweren Fehler“ gemacht, wenn er an Gold statt an Bitcoin festgehalten hätte. Wie El Salvador war auch Saylor auf einer Bitcoin-Erwerbstour. Sein Unternehmen besitzt nun insgesamt 121.044 Bitcoin, nachdem es im November weitere 7.002 Bitcoin gekauft hat.

El Salvador treibt die Einführung von BTC voran

Seit September ist der Internationale Währungsfonds (IWF) einer der schärfsten Kritiker der Einführung von Bitcoin als gesetzliches Zahlungsmittel in El Salvador. Die Organisation nannte „erhebliche Risiken“ für den Verbraucherschutz, die finanzielle Integrität und die finanzielle Stabilität, zusätzlich zu den fiskalischen Eventualverbindlichkeiten. Unter Berufung auf den IWF äußerte der Gouverneur der Bank of England, Andrew Bailey, letzte Woche dieselben Bedenken. Die Weltbank hatte es bereits lange vorher abgelehnt, dem Land bei seinen Krypto-Ambitionen zu helfen.

Mehr zum Thema:  El Salvador startet Bitcoin-City mit Milliarden-Anleihe

Doch El Salvador zog die Bitcoin-Einführung durch und plant nun den Bau einer Bitcoin-City, deren Energiebedarf durch aus Vulkanen gewonnene Thermalenergie sichergestellt werden soll, finanziert durch Bitcoin-Anleihen. Dies belastet die Beziehung zum IWF weiter – was sich auf die aktuellen Verhandlungen über einen 1,3 Milliarden Dollar-Kredit auswirken könnte.

Bei Redaktionsschluss wurde Bitcoin mit 48.199 Dollar gehandelt.

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