Nichts ist unmöglich – Brock Pierce sieht Bitcoin 2022 bei bis zu 200.000 Dollar

  • Der Vorsitzende der Bitcoin Foundation Brock Pierce sieht Bitcoin 2022 bei mindesten 100.000 Dollar und hält sogar 200.000 für möglich.
  • Pierce sagt, ein großer Teil der Bitcoin-Preisbewegung hänge von externen Marktfaktoren ab, etwa der Inflationsrate nach den Gelddruck-Orgien von 2021.

Bitcoin beendet ein Rekordjahr mit einem bitteren Beigeschmack. Wie wir berichteten, entwickelt sich der Dezember zum schlechtesten Monat seit Mai, obwohl der Bitcoin-Kurs erst vor wenigen Wochen ein neues Allzeithoch erreicht hatte. Laut Pierce ist dies jedoch nur ein üblicher Marktzyklus und wir würden uns bald wieder im Aufwärtstrend befinden. Der Vorsitzende der Bitcoin Foundation glaubt, dass der Bitcoin im kommenden Jahr bis auf 200.000 Dollar steigen könnte.

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Pierce sprach mit Cheryl Casone in der Fox Business Show „Morning with Maria“ über den aktuellen Markt, die Auswirkungen von Altcoins auf den Bitcoin-Preis, Regulierungen und die Zukunft von Bitcoin.

Bei seiner Vorhersage für den Bitcoin-Preis hielt sich Pierce nicht zurück und behauptete, dass 100.000 Dollar in Reichweite seien und der Kurs sogar doppelt so hoch steigen könnte.

„Ich wäre nicht überrascht, wenn wir im nächsten Jahr einen Bitcoin-Preis von über 100.000 Dollar sehen würden. Es ist sogar denkbar, dass er kurzzeitig die 200.000-Dollar-Marke überschreitet und dann wohl wieder zurückfällt.“

Vieles davon sei jedoch von externen Faktoren abhängig. Pierce sagte gegenüber Fox: „Wir haben eine riesige Menge Geld in der Welt gedruckt. Was werden wir in Bezug auf die tatsächliche Inflation sehen?“

„Denken Sie daran, dass es sich hier um eine alternative Anlage handelt, die nicht per se eine Absicherung wie Gold oder Immobilien darstellt, weil sie ein höheres Risiko und eine größere Volatilität, aber auch ein viel interessanteres Renditeprofil aufweist. Je nach finanzieller Ungewissheit im Finanzsystem im Allgemeinen wird dies der wichtigste Faktor sein.“

Altcoins, Regulierungen und die Dot-Com-Blase

Während Bitcoin sich abmüht, haben einige Altcoins weiterhin ein erfolgreiches Jahr hinter sich. Das hat viele dazu veranlasst zu argumentieren, dass das Geld, das in diese alternativen Kryptowährungen fließt, genau das Geld ist, das Bitcoin fehlt und das ihn hätte „zum Mond“ bringen können.
Pierce stimmt dem zu. Wenn es keine Altcoins gäbe, wäre die Marktkapitalisierung von Bitcoin mehr als doppelt so hoch wie jetzt, glaubt er. Andererseits seien Altcoins entscheidend für den Erfolg von Bitcoin und lösen Probleme, die Bitcoin nicht lösen könnte, glaubt er:
„Bitcoin ist so etwas wie das digitale Gold. Die Idee für Ethereum war: Können wir programmierbare Verträge erstellen?“
Genau wie beim Internet im 1999 wird es einige wenige geben, die überleben, so wie es die Amazons und Googles machten, aber die große Mehrheit der Altcoin-Projekte wird untergehen, sobald diese Dot-Com-ähnliche Blase platzt.
Doch während Pierce glaubt, dass Bitcoin als digitales Gold geschaffen wurde, beschreibt das Bitcoin-Whitepaper selbst es als „elektronisches Peer-to-Peer-Bargeld“.
Pierce hat sich durch mehrere Projekte einen Namen gemacht. Er begann als Kinderschauspieler und trat in Disney-Filmen wie The Mighty Ducks und First Kid auf. Er gehörte zu den Ersten in der Krypto-Welt und er ist der Gründer von Tether, obwohl er ausstieg, bevor es zu dem Giganten wurde, der es heute ist. Er ist auch Mitbegründer von Block.one, dem Unternehmen hinter dem EOS-Projekt. 2020 kandidierte er als unabhängiger Kandidat für das Amt des US-Präsidenten.

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Steve ist seit vier Jahren Blockchain-Autor und seit noch längerem ein großer Krypto-Enthusiast. An der Blockchain-Technologie faszinieren ihn besonders die Chancen fur Entwicklungsländer.

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