Britische Barclays Bank investiert Millionen in Krypto-Unternehmen

  • Die Barclays Bank wird in den nächsten Tagen etliche Millionen in das Krypto-Unternehmen Copper investieren.
  • Copper bietet institutionellen Investoren eine Reihe von Dienstleistungen für Investitionen in Kryptowährungen sowie Makler-, Verwahrungs- und Transaktionsdienste.

Während auf der einen Seite die Kryptobranche mit Konkursen konfrontiert ist, sind traditionelle Bankinstitute an neuen Investitionen in genau dieser krisengeschüttelten Branche interessiert. Neuesten Nachrichten zufolge will die britische Barclays Bank eine Beteiligung von bis zu zwei Milliarden Dollar an Copper erwerben.

Barclays will sich zusammen mit anderen Investoren an einer Kapitalrunde für Copper beteiligen. Wie aus London verlautet, wird Barclays einen beträchtlichen Betrag in Höhe von mehreren Millionen Dollar investieren. Das Fundraising von Copper soll in den nächsten Tagen stattfinden.

Copper wurde 2018 von Dmitry Tokarev gegründet und bietet institutionellen Anlegern eine Reihe von Dienstleistungen für Investitionen in Krypto-Assets an. Dazu gehören Makler-, Verwahrungs- und Transaktionsdienste. In den letzten Jahren hat Copper Investitionen von mehreren großen Akteuren der Risikokapitalbranche erhalten. Dazu gehören große Namen wie LocalGlobe, Dawn Capital und MMC Ventures.

Zu Beginn dieses Jahres hatte Copper eine Bewertung von drei Milliarden Dollar im Visier. Nach einem heftigen Streit mit den britischen Aufsichtsbehörden musste das Unternehmen jedoch seine Ambitionen zurückschrauben. Nun soll Copper nach der Kapitalerhöhung bei einer Bewertung von zwei Milliarden Dollar landen.

Großbanken der Welt engagieren sich in der Kryptobranche

Während der Markt für Kryptowährungen weiter reift, engagieren sich führende Bankinstitute der Wall Street und anderer Teile der Welt in Kryptowährungen. Hauptsächlich wollen sie Krypto-Vermögensverwaltung sowie Verwahrungsdienstleistungen anbieten.

Die führenden Wall-Street-Banken Morgan Stanley, JPMorgan Chase und Goldman Sachs haben inzwischen spezielle Fachgruppen für Krypto- und Blockchain-Entwicklungen gebildet. JPMorgan hat eines der größten Krypto-Teams mit mehr als 200 Mitarbeitern in seiner Abteilung Oynx.

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JPMorgan verfügt über seine eigene Blockchain-Technologie und seinen eigenen JPM-Coin, um internationale Transaktionen in Echtzeit zu ermöglichen. Umar Farooq, Chef von Onyx bei JPMorgan, sagte, dass das Wachstum der Bank langsamer sei, als das der Krypto-Startups. Das liege daran, dass sich ihr Team zunächst verstärkt um die Einhaltung von Vorschriften und den Schutz des Markenimages kümmern muss, bis die nötigen Prozesse etabliert sind. Im Gespräch mit CNBC Anfang dieses Jahres sagte Farooq:

„Es gibt nicht viele Orte, an denen man eine neue Plattform einführen kann, die sich innerhalb weniger Monate aus buchstäblich Nichts zu einem Handelsvolumen von einer Milliarde Dollar pro Tag entwickeln kann.
Eine solche Größenordnung ist nur möglich, wenn man bei einem Unternehmen wie JPMorgan Chase arbeitet. Die Vorteile dieser Größenordnung sind weitaus wichtiger als alle Nachteile, die sich aus mehr Vorschriften und Kontrollen ergeben könnten.“

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Bhushan is a FinTech enthusiast and holds a good flair for understanding financial markets. His interest in economics and finance draw his attention towards the new emerging Blockchain Technology and Cryptocurrency markets. He is continuously in a learning process and keeps himself motivated by sharing his acquired knowledge. In his free time, he reads thriller fictions novels and sometimes explores his culinary skills.

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