Ripple-Chef Garlinghouse ist optimistisch über den Ausgang des Prozess gegen die SEC

  • Der CEO von Ripple sagt, das Gesetz stehe auf seiner Seite stehe und die SEC werde es nicht schaffen, XRP zum Wertpapier umzudeklarieren.
  • Er fügte jedoch hinzu, die USA seien nur ein Markt unter vielen, und Ripple werde weiterhin seine Geschäfte betreiben, auch wenn man den Prozess verliere.

Der Fall Ripple vs. SEC nimmt mit jeder Anhörung eine neue Wendung! Letzte Woche schaltete sich der US-Abgeordnete Brad Sherman in die Diskussion ein und nannte XRP ein Wertpapier, was zu einem verbalen Schlagabtausch führte.

In einem Gespräch mit dem Axios Fintech-Reporter Lucin Shen auf der Collision 2022 äußerte sich der CEO von Ripple, Brad Garlinghouse, zuversichtlich, dass Ripple den Prozess gegen die US-Börsenaufsicht SEC gewinnen werde. Garlinghouse sagte, seine Zuversicht entspringe der Tatsache, dass das Gesetz die Argumente von Ripple unterstütze. In dem Interview bemerkte der Garlinghouse:

„Ich wette darauf, dass [Ripple den Prozess gewinnt], nur um das klarzustellen. Ich wette darauf, nicht nur wegen des Tons der Fragen der Richterin. Ich wette darauf, weil ich weiß, dass die Fakten auf unserer Seite sind. Ich setze darauf, weil das Gesetz auf unserer Seite ist.“

Aber Garlinghouse fügte hinzu, die SEC versuche, jede Maßnahme zu ergreifen, um XRP als ein Wertpapier umzudeklarieren:

„Die SEC ist massiv über das Ziel hinausgeschossen und versucht, eigenmächtig die Gerichtsbarkeit über etwas zu erlangen. Ich denke, sie haben diese Grauzone gesehen [die ihr Argument stützt, dass XRP ein Wertpapier ist]und beschlossen, hineinzugehen.“

Der Streit zwischen Ripple und der SEC dauert nun schon 18 Monate. Jede Woche gibt es neue Entwicklungen. Die jüngsten Anhörungen zeigten, dass die Position von Ripple stark ist. Kürzlich konnte Ripple einen wichtigen Sieg verbuchen, nachdem Richterin Sarah Netburn die SEC angewiesen hatte, den Inhalt der als Beweis wohl entscheidenden Hinman-Rede von 2018 herauszugeben.

Was passiert, wenn Ripple den Prozess verliert?

Während des Interviews fragte der Moderator Garlinghouse, was passieren würde, falls Ripple den Fall verliert. Garlinghouse antwortete, dass das Unternehmen immer so gehandelt habe, als hätte es den Fall nicht gewonnen. Damit deutete er an, dass sich für die Geschäftstätigkeit von Ripple nichts Wesentliches ändern wird.

Kurz nachdem die SEC im Dezember 2020 die Klage gegen Ripple eingereicht hatte, beschlossen mehrere Krypto-Handelsplattformen in den USA, XRP von der Liste zu nehmen. Dies lag daran, dass die meisten Börsen nicht in einen Rechtsstreit mit der SEC einsteigen wollten.

Garlinghouse fügte noch hinzu:

„Wenn Ripple den Fall verliert, ändert sich dann etwas? Es ist der Status quo, Ripple wächst weiterhin schnell.“

Der Ripple-CEO fügte hinzu, dass die Börsenaufsichtsbehörde nur in den USA ein Mitspracherecht habe. Garlinghouse fügte hinzu:

„Die SEC ist nur in den Vereinigten Staaten zuständig. Wenn man bedenkt, wie die Welt derzeit agiert, ist es in gewisser Weise so, als ob der Fall verloren wäre.“

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