Bloomberg-Analyst sieht Bitcoin eher bei 60.000 als bei 20.000 Dollar

  • Mike McGlone glaubt, es sei wahrscheinlicher, dass Bitcoin 60.000 Dollar erreicht, als dass er auf 20.000 Dollar fällt.
  • Der Analyst setzt darauf, dass sich Bitcoin besser entwickelt als Bitcoin, da es eine bessere Investitionsmöglichkeit darstellt.

Bitcoin wird weiterhin im Bereich von 31.000 bis 35.000 Dollar gehandelt, trotz des jüngsten Einbruchs auf unter 30.000. Bloomberg-Analyst Mike McGlone wagt eine kurzfristige und eine langfristige Kursvorhersage und hält es für wahrscheinlicher, dass Bitcoin steigt, als dass er fällt.

McGlone verglich schon früher Bitcoin mit Gold und hält die Kryptowährung für die bessere Investition. Er tippte darauf, dass sie das Edelmetall übertreffen werde. 2020 geschah das dann auch, da die Weltwirtschaft aufgrund der COVID-19-Pandemie unter starken Druck geraten war. Obwohl 2021 weitgehend als ein Jahr der Erholung angesehen wirde, hat die Wirtschaft nur langsam wieder Tritt gefasst, was auf den globalen Märkten zu Bedenken geführt hat. Angesichts der drohenden Inflation wird Bitcoin als Absicherung dagegen angesehen, was seine Akzeptanz weiter fördert.

Bis 2025 erwartet McGlone, dass Bitcoin die Marke von 100.000 Dollar erreicht. Dies ist eine Vorhersage, die von vielen Marktkennern geteilt wird, und einige erwarten sogar, dass das bis Ende des Jahres passiert. Für den Moment erwartet McGlone, dass Bitcoin sich in Richtung 60.000 bewegt und nicht auf 20.000 Dollar fällt.

Die Prognose widerspricht allerdings anderen Bloomberg-Analysten, allen voran Nikolaos Panigirtzoglou, die erwarten, dass Bitcoin auf 25.000 sinken wird. Auch Guggenheim CIO Scott Minerd ist pessimistisch; er sagte kürzlich, Bitcoin sei noch nicht in der Talsohle angekommen, sondern werde bis auf 15.000 Dollar sinken.

Mehr zu Thema: Guggenheim-Chef warnt, Bitcoin könne weitere 50% verlieren, bevor die Talsohle erreicht ist

Bitcoin bereit zum Aufschwung

Nach den Aufwärtsimpulsen der letzten Wochen beginnen die Pessimisten jedoch nun, ihre Ansichten zu ändern. Nach Wochen der Seitwärtsbewegung steht Bitcoin vielleicht vor einem neuen Durchbruch nach oben.

Marktanalyst Sashimi Nakamoto schrieb auf CryptoQuant:

„Wenn Bitcoin den unteren Bereich von 30.000 beibehält, werden die Shorts anfangen zu drücken, wenn er sich später in den mittleren 30.000-Bereich bewegt, was sich wahrscheinlich in den kommenden Tagen/Wochen beschleunigen wird…“

Bei Redaktionsschluss ist Bitcoin um fast 4% Prozent gestiegen und wird jetzt für knapp 34.000 Dollar gehandelt.

Das Comeback begann Anfang der Woche mit der B-Word-Konferenz, auf der sich Twitter-Chef Jack Dorsey, Teslas Elon Musk, und ARK Invest Chefin Cathie Wood optimistisch geäußert hatten. Musk teilte unter anderem mit, dass Tesla wahrscheinlich in Zukunft Bitcoin wieder als Zahlungsmittel annehmen wird.

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John Kiguru ist ein scharfsinniger Autor mit großer Leidenschaft für Kryptowährungen und deren zugrunde liegender Technologie. Er durchsucht das Netz den ganzen Tag über nach neuen digitalen Innovationen, um seine Leser über die neuesten Entwicklungen zu informieren.

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