Blockchain-Sicherheitsexperten decken immer mehr Fälle von Kryptobetrug auf

  • PeckShield hat Freedom Protocol und Raccoon Network als Betrugsprojekte deklariert.
  • Die Blockchain-Sicherheitsfirma enthüllte, dass zwei Adressen, die zu den beiden Protokollen gehören, etwa 20 Millionen $BUSD zu einer anderen Adresse verschoben haben. 

Angesichts der alarmierenden Betrugsrate in der Kryptoindustrie hat das Blockchain-Sicherheitsunternehmen PeckShield Alarm geschlagen und Freedom Protocol und Raccoon Network als Betrug bezeichnet. Das branchenführende Blockchain-Sicherheitsunternehmen rief die beiden Krypto-Protokolle in einem Twitter-Thread auf und enthüllte ihre betrügerischen Handlungen. Freedom Protocol bezeichnet sich selbst als das höchstbezahlte Auto-Staking- und Auto-Compounding-Protokoll. Das Protokoll sagt, dass es die größte feste jährliche prozentuale Rendite (APY) von bis zu 183.394,2 Prozent hat. Es fügt auch auf seiner Website hinzu, dass jeder Inhaber seines Tokens, $FREE, eine Belohnung von automatischen Zinseszinsen erhält, die alle 15 Minuten gezahlt wird.

Raccoon Network hingegen ist ein Metaverse-Unternehmen, das es Spielern ermöglicht, eigene Datenbasen aufzubauen und zu monetarisieren. Laut Selbstdarstellung von Raccoon Network basiert alles auf der Blockchain-Technologie und wird von intelligenten Verträgen betrieben, wo jeder dern Schöpfer seines Meta-Universums ist, das auf Grundlage der DAO organisiert ist.

PeckShield: Freedom Protocol und Raccoon Network sind gewerbsmäßiger Betrug

In seinem Twitter-Thread weist PeckShield auf zwei Adressen hin, die jeweils zu Freedom Protocol und Raccoon Network gehören. Auch das Sicherheitsunternehmen BscScan bestätigte, dass beide Adressen Betrügern gehören. Von den beiden Adressen seien rund 20 Millionen $BUSD an eine andere Adresse überwiesen worden. Diese Adresse, die die Einzahlungen erhalten hat, ist jetzt mit umgerechnet fast 21 Millionen  gefüllt.

Betrug in der Kryptobranche ist nichts Neues, sondern gehört zum Alltag. Trotz zahlreicher Warnungen und Vorsichtsmaßnahmen werden immer mehr Menschen Opfer von Krypto-Kriminellen.

Sam Bankman-Fried von der Krypto-Börse FTX warnte kürzlich vor Krypto-Produkten, die substanzlos sind und auf ein Schneeballsystem hinauslaufen. So hängt der Erfolg solcher Scheinfirmen weitgehend von immer neuem Geld ab, das ahnungslose Neukunden vermeintlich anlegen, aber in Wahrheit den Bestandskunden als „Gewinn“ präsentiert wird. Zu dem Problem, reale Finanz-Produkte von solchen Schneeballsystemen zu unterscheiden, fügte Bankman-Fried hinzu, dass Börsen wie FTX und Binance für die Identifizierung dieser Art von Betrügereien verantwortlich seien. Die Börsen seien verpflichtet, den Handel solcher Produkte zum Schutz der Anleger sofort nach Kenntniserlangung einzustellen.

Wie können Sie sich schützen?

Experten raten gebetsmühlenartig und allzu oft vergeblich, wachsam zu sein und nicht in Krypto-Projekte zu investieren, deren Plausibilität und vor allem Gewinnversprechen nicht von unabhängigen Experten bekannter Sicherheitsfirmen übergeprüft wurden. Im Übrigen gibt es zahlreiche Verbraucherberatungen bei denen ebenfalls fundiertes Fachwissen vorhanden ist.

Ausserdem startete die Firma Crypto Leaks im Juni eine Website zur Prävention von Kryptob. Die ersten beiden Fälle, die bearbeitet wurden, betrafen den Angriff auf ICP-Token-Investoren. Crypto Leaks war in der Lage, die Handlungen hinter dem Ereignis zu enthüllen – ein Beweis für die Wirksamkeit des neu gestarteten Tools.

Im Übrigen gilt die alte Weisheit:
Wenn etwas quakt wie eine Ente, läuft wie eine Ente und aussieht wie eine Ente, dann ist es auch eine Ente. Übertragen auf Kryptoanlagen: Wenn ein Angebot sich zu schön anhört, um wahr zu sein, dann ist es auch nicht wahr.

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Bio: Ibukun Ogundare is a crypto writer and researcher who uses non-complex words to educate her audience. Ibukun is excited about writing and always looks forward to bringing more information to the world.

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