- Bitpanda überrascht nach Bekanntwerden des geplanten Börsengangs mit dem nächsten großen Schritt und handelt ab Februar auch mit Aktien und ETFs.
- Es ist strategischer Meilenstein, der aus der ehemals reinen Kryptobörse einen vollwertigen Multi-Asset-Broker macht.
Bitpanda, eins der bekanntesten Fintech-Unternehmen Europas, wird ab Februar den Handel mit rund 8.000 Aktien und 2.500 ETFs aufnehmen. Damit erweitert die Wiener Kryptobörse ihr bisheriges Angebot aus Kryptowährungen und Edelmetallen um klassische Wertpapiere und positioniert sich als vollwertiger Anlage-Dienstleister in der EU.
Bitpanda macht den nächsten Schritt
Der Schritt ist ein klares Signal an den Wettbewerb. Während andere große Kryptobörsen wie Kraken und Coinbase ähnliche Wege eingeschlagen haben, setzt Bitpanda auf ein besonders breites Spektrum an handelbaren Assets und auf die vollständig regulierte Infrastruktur der EU.
Bitpanda wird sowohl den Handel klassischer Wertpapiere als auch von Aktienanteilen ermöglichen, was insbesondere für Kleinanleger attraktiv ist, die sich hochpreisige Aktien sonst nicht leisten würden. die so genannten Fractional Shares sind ein Instrument, um den Zugang zu traditionellen Märkten zu demokratisieren und den Grad der Nutzung zu erhöhen.
Besonders hervorzuheben ist das Gebührenmodell: Pro Trade fällt eine fixe Gebühr von nur einem Euro an – ohne versteckte Kosten, ohne Orderflow-Zahlungen und ohne Depotgebühren. Damit greift Bitpanda etablierte Banken und Neobroker direkt an, die häufig komplexere oder teurere Gebührenstrukturen anbieten.
Gleichzeitig verspricht das Unternehmen stabile Handelszeiten, transparente Kosten und eine saubere Verwahrstruktur, was für das Vertrauen der Nutzer im Wertpapierbereich essenziell ist. Die Einführung des Aktien- und ETF-Handels ist zudem eng mit den langfristigen Unternehmensplänen verknüpft.
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Bitpanda bereitet sich auf den Börsengang vor, der in diesem Jahr erfolgen soll, voraussichtlich an der Frankfurter Börse. Mit der Erweiterung des Angebots und der Positionierung als Multi-Asset-Plattform will das Unternehmen seine Attraktivität für institutionelle Investoren steigern und zeigen, dass es weit mehr ist als eine zyklusabhängige Krypto-Börse.
Mit diesem Schritt setzt Bitpanda ein deutliches Zeichen: Die Zukunft des Investments liegt in integrierten Plattformen, die mehrere Anlageklassen in einer einzigen, intuitiven App zusammenführen können.

