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Bitcoin SV: Craig Wright beschuldigt Gericht, sich auf persönliche Angriffe zu stützen

  • Die Verteiger des selbsternannten Erfinders von Bitcoin, Craig Wright, wirft dem Gericht vor, eine Entscheidung aufgrund „persönlicher Angriffe“ gegen ihn getroffen zu haben.
  • Der Bruder von Wrights ehemaligem Partner muss einen Nachweis über Dave Kleimans akademischen Hintergrund erbringen.

Das juristische Komplott im Fall des selbsternannten Erfinders von Bitcoin, Craig Wright, und der Familie seines verstorbenen Partners Dave Kleiman hätte schon vor langer Zeit enden müssen. Wright hat jedoch Wege gefunden, den Fall weiter zu verzögern. In einer neuen Entwicklung brachten Wrights Anwälte ein Dokument ein, in dem sie eine Gerichtsentscheidung kritisierten, die „auf einem erheblichen Anteil persönlicher Angriffe“ gegen den angeblichen Bitcoin-Erfinder und seine rechtliche Vertretung basierte.

Wrights Verteidigung präsentiert neue Argumente zur Zurückhaltung von Dokumenten

Laut einer Gerichtsentscheidung des Southern District of Florida musste Wright etwa 10.000 Dokumente im Zusammenhang mit dem Tulip Trust einreichen. Nach der Entscheidung von Richter Bruce Reinhart hatte Wright bis März Zeit, der Anordnung nachzukommen. Wrights Verteidigung hat gegen die Entscheidung jedoch Einspruch eingelegt.

Wrights Anwälte führten Gründe an, wonach für die Erstellung der Dokumente viel Zeit benötigt wurde. Offenbar hat Wright Dokumente von Firmen angefordert, die liquidiert oder aufgelöst wurden. Darüber hinaus wenden Wrights Anwälte ein, dass die Anordnung „eindeutig fehlerhaft und rechtswidrig“ sei:

Die Anordnung beruht zu einem erheblichen Teil auf persönlichen Angriffen gegen den Angeklagten und seinen kenianischen Anwalt, die in keinerlei Zusammenhang mit den rechtlichen Fragen stehen. In ihrem Einspruch [D.E. 445 („Opposition“) werfen die Kläger dem Beklagten vor, er habe vorsätzlich „Dokumente versteckt“ und die „grundlegendsten Offenlegungspflichten“ nicht eingehalten. (…).

Wrights Anwälte behaupten, dass der Angeklagte es nicht nur versäumt hat, Beweise vorzulegen, sondern sie kommen auf das Gegenargument zurück, dass die als Beweis angeforderten Dokumente in keinem Zusammenhang mit dem Fall stehen. Kleimans Verteidiger behaupten, dass der Tulip Trust ein Ablenkungsmanöver ist, um keine weiteren Beweise vorlegen zu müssen:

Insbesondere bieten die Kläger keine Beweise zur Untermauerung dieser schwerwiegenden Anschuldigungen an. Stattdessen dröhnen sie nach Seiten über andere Themen, wie z.B. Tulip Trusts und verschuldete Kuriere.

Jedoch stellt der Tulip-Trust das Herzstück des Rechtsstreites dar. Laut Wright sind im Tulip Trust die Beweise zu finden, dass Wright eine Million Bitcoin (BTC) zustehen, die der Angeklagte und sein Partner Kleiman angeblich bei der Schaffung der Kryptowährung gemined haben. Diese BTC werden dem Erfinder von Bitcoin, Satoshi Nakamoto, zugeschrieben.

Wright konnte ihre Existenz jedoch nicht beweisen. Ein Kurier sollte die Schlüssel bringen, um die Existenz zu beweisen, aber diese Person stellte sich als ein kenianischer Anwalt, Denis Mayaka, heraus. Der Anwalt reichte daraufhin eine eidesstattliche Erklärung ein, in der er behauptete, den Tulip Trust zu verwalten. Das Gericht wies das Dokument jedoch als unecht aus und verweigerte Mayakas Teilnahme am Rechtsfall.

Über seinen Twitter-Account gab der Mitbegründer von Dragon Industries, Arthur van Pelt, ein Update zu den wichtigsten Fakten in Bezug auf den Fall bekannt. Wie bereits erwähnt, ist die weite Verstrickung des Falls mittlerweile unübersichtlich geworden. Eine der neuen Erkenntnisse steht im Zusammenhang mit den Studien von Dave Kleiman, dem ehemaligen Partner von Wright.

Laut einer Anfrage von Wright muss Daves Bruder, Ira Kleiman, beweisen, dass sein Bruder einen Titel hatte, die „mit der Art des geistigen Eigentums zusammenhängen, das er angeblich entwickelt hat“. Dies bedeutet vereinfacht gesagt, dass Kleiman nachweisen muss, dass sein Bruder eine entsprechende Ausbildung und Hintergrundwissen mitbringt, um überhaupt in der Lage gewesen zu sein, Bitcoin entwickelt zu haben. Van Pelt erklärte auf Twitter: Beachten Sie, dass auch Craig nicht eine entsprechende Ausibdilung verfügt, um Bitcoin allein geschaffen zu haben.

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Reynaldo Marquez hat das Wachstum der Bitcoin- und Blockchain-Technologie seit 2016 aufmerksam verfolgt. Seitdem arbeitet er als Kolumnist zu Kryptowährungen über Fortschritte, Stürze und Anstiege auf dem Markt, Verzweigungen und Entwicklungen. Er glaubt, dass Kryptowährungen und Blockchain-Technologie einen großen positiven Einfluss auf das Leben der Menschen haben werden.

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