Bitcoin-Kurs wird laut Wall Street-Investoren wohl auf 10.000 Dollar fallen

  • Laut der jüngsten Umfrage bleibt der allgemeine Ausblick für Kryptowährungen unter den Wall Street-Anlegern negativ.
  • Trotzdem herrscht Zuversicht, dass Bitcoin und Ether auch in fünf Jahren noch die treibende Kraft im Kryptobereich sein werden.

Der tiefe Fall des Bitcoin Kurses im zweiten Quartal 2022 hat den Marktpessimismus geradezu zementiert. Derzeit taumelt Bitcoin um die 20.000 Dollar, ohne dass es einen klaren Hinweis darauf gibt, warum. Eine kürzlich durchgeführte Umfrage zeigt jedoch, dass die Mehrheit der Wall-Street-Investoren einen weiteren Absturz von diesem Niveau erwartet – um weitere 50 Prozent.

Laut der MLIV Pulse-Umfrage erwarten die Investoren, dass der Bitcoin-Kurs 10.000 Dollar erreicht, bevor er seinen Aufwärtstrend – möglicherweise – wieder aufnimmt. Von den 950 Befragten erwartet eine Mehrheit von 60 Prozent einen weiteren Kursverfal. Die restlichen 40 Prozent gehen allerdings davon aus, dass der Kurs vom aktuellen Stand auf 30.000 Dollar steigen wird.

Inzwischen stecken auch renommierte Krypto-Anbieter in einer Liquiditätskrise, die durch vermehrte Abhebungen von Kundenkonten ausgelöst wurde. Im Übrigen deuten alle globalen Wirtschaftsindikatoren auf eine baldige Rezession hin. Die Marktstimmung ist entsprechend negativ.

Laut dem Bitcoin Fear and Greed Index befindet sich der Kryptomarkt derzeit in einem Zustand „extremer Angst“.

 

Anleger sind geteilter Meinung über Bitcoin und die Kryptobranche

Laut der MLIV Pulse-Umfrage stehen Kleinanleger Bitcoin nach wie vor skeptischer gegenüber als institutionelle Investoren. Der Bericht stellt fest, dass fast 25 Prozent der Kleinanleger die Anlageklasse für „Schrott“ halten. Grossanleger sehen die Sache naturgemäß weniger pessimistisch.

Fast 28 Prozent aller Befragten gaben an, dass Kryptowährungen die Zukunft des Finanzwesens sind. Während 20 Prozent glauben, dass sie wertlos sind und keine Zukunft haben. Jared Madfes, Partner bei der Risikokapitalfirma Tribe Capital, sagte:

„Es ist im Moment sehr einfach, ängstlich zu sein, nicht nur bei Kryptowährungen, sondern generell in der Welt. Die Erwartungen für einen weiteren Rückgang von Bitcoin spiegeln die dem Markt innewohnende Angst der Menschen wider.“

Zunehmende regulatorische Kontrolle

Mehrere der Befragten sagten auch, dass der jüngste Absturz des Kryptomarkts zu einer zunehmenden regulatorischen Kontrolle und zu vermehrten staatlichen Eingriffen führen wird. Sie sehen dies jedoch positiv, da sie glauben, dass dies zu einer zunehmenden Akzeptanz bei Privatpersonen und zu mehr Vertrauen unter den Marktteilnehmern führen wird.

Außerdem glaubt die Mehrheit der Befragten, dass Bitcoin und Ethereum weiterhin eine treibende Kraft im Kryptobereich bleiben werden. Ed Moya, leitender Marktanalyst beim Devisenmakler Oanda Corp., sagte:

„Bitcoin ist immer noch die treibende Kraft in großen Teilen der Kryptowelt, während Ethereum seinen Vorsprung verliert.“

Die Teilnehmer wurden auch nach ihrer Meinung zu NFTs gefragt, dem derzeit einzigen gehypten Kryptosektor. Eine überwältigende Mehrheit hält NFTs lediglich für Kunstprojekte oder Statussymbole, und nur 9 Prozent sehen sie als ernsthafte Anlage.

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Bhushan is a FinTech enthusiast and holds a good flair for understanding financial markets. His interest in economics and finance draw his attention towards the new emerging Blockchain Technology and Cryptocurrency markets. He is continuously in a learning process and keeps himself motivated by sharing his acquired knowledge. In his free time, he reads thriller fictions novels and sometimes explores his culinary skills.

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