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Bitcoin: Der Fall Mt. Gox könnte nach einer Petition des ehemaligen CEO zu einem Ende kommen

  • Mark Karpeles, ehemaliger CEO von Mt. Gox, bittet darum, den langen Rechtsstreit vor Gericht zu beenden.
  • Der Antrag stützt sich auf die Falschaussage einer der Parteien des Falles.

Der lange Rechtsstreit um die nicht mehr existierende Bitcoin Mt. Gox Börse könnte zu einem Ende kommen. Der ehemalige CEO Mark Karpeles reichte beim zuständigen Gericht in Chicago eine Klage ein. Karpeles beantragte, die Anklage ohne weitere rechtliche Schritte fallen zu lassen. Seine Petition wird durch Gregory Greenes‘ Eingeständnis von Behauptungen unterstützt, die sich als falsch herausgestellt haben.

Mt. Gox war eine der größten Kryptogwährungsbörsen-Börsen der Welt. Das Unternehmen hatte seinen Sitz in Tokio, Japan, und wurde im Juli 2010 gegründet. Zu seinen Hochzeiten verarbeitete die Börse fast 70% der Transaktionen die weltweit mit Bitcoin durchgeführt wurden.

Die Börse wurde im Jahr 2014 von einem Hackerangriff überfallen. Hackern gelang es, die Sicherheitslinien zu durchbrechen und über 850.000 BTCs zu stehlen. Nach dem damaligen Preis von Bitcoin stahlen die Angreifer einen Betrag von ca. 450 Millionen Dollar. Der Angriff führte zur Schließung der Börse. Das Unternehmen musste um den Schutz seiner Investoren bitten und begann einen Liquidationsprozess. Obwohl es 140.000 BTCs ausfinindig und in den eigenen Besitz bringen konnte, musste die Börse mit rechtlichen Schritten rechnen und hat sich seit dem nie wieder erholt.

Zurückweisung des Falles der Bitcoin Mt. Gox-Börse

In einem Dokument, das am 8. Januar 2020 beim Bundesgericht in Chicago eingereicht wurde, hat die Beklagte im Namen von Karpeles einen Antrag auf ein Schnellverfahren gestellt. Dem Dokument zufolge argumentiert der Beklagte, dass der Hauptkläger, Gregory Green, gestanden hat, dass die ursprünglichen Argumente, die den Fall unterstützen, falsch waren.

Wenn das Gericht dem Antrag auf ein Urteil im Schnellverfahren statt gibt, könnte der Fall ohne eine vollständige Verhandlung weitergeführt werden. Karpeles‘ Rechtsbeistand argumentiert wie folgt:

Nach der Lösung der Ansprüche gegen die anderen Beklagten Mitte 2018 verfolgte Herr Greene diese Ansprüche beharrlich weiter, anstatt die Ansprüche aufgrund von Behauptungen zurückzuziehen, die Herr Greene bei der anschließenden Offenlegung bereitwillig zugab, dass sie nicht wahr oder unzutreffend waren. Es ist an der Zeit, diesen Rechtsstreit in seiner Gesamtheit zu beenden.

Karpeles‘ Rechtsbeistand wird ein Schnellverfahren zu allen eingereichten Anklagen anstreben. Der Angeklagte behauptet, dass es keine Beweise dafür gibt, dass der ehemalige CEO von Mt. Gox ohne Genehmigung mit Bitcoin, die sich im Gewahrsam der Börse befinden, gehandelt, umgewandelt, umgezogen oder diese misbraucht hat.

Darüber hinaus behaupten die Anwälte von Karpeles, dass der Kläger keine Beweise für das Fehlen von Sicherheitsmaßnahmen für die Börse zum Zeitpunkt des Angriffs vorlegen kann. Laut Karpeles widersprach der Kläger während der ersten Verhandlung. Dies ist in den Augen von Karpeles ein weiterer Grund für die Abweisung der Anklage und das Verfahren in einem Schnellverfahren zu beenden.

Im Oktober letzten Jahres genehmigte ein Bezirksgericht in Tokio die Verschiebung des Termins für die endgültige Vorbereitung und Umsetzung des Sanierungsplans für die Börse. Mit der Entscheidung wurde die Frist auf den 31. März 2020 verschoben. Obwohl die Entscheidung des Chicagoer Gerichts für Karpeles günstig ist, warten die Opfer des Raubes noch immer auf eine Entschädigung für die verlorene Investition und könnten noch in diesem Jahr eine endgültige Entscheidung erhalten.

Der PlusToken-Scam und der Diebstahl von 3 Milliarden Dollar in Bitcoin

Die Vergangenheit von Krypto-Währungen ist voll von Geschichten von angeblichen Kursmanipulationen, Betrügereien und Hackerangriffen. Der Bitcoin Hack von Mt. Gox ist der bisher größte in der Geschichte von Bitcoin, jedoch bei weitem kein Einzelfall. In der zweiten Hälfte des Jahres 2019 wurde die Community durch den PlusToken-Scam geschockt. Ein klassisches Schneeballsystem, das zum Diebstahl von 3 Milliarden Dollar von Bitcoin und Ethereum führte.

Einige der Täter wurden gefasst. Andere konnten jedoch entkommen und trotz größter Anstrengungen konnten nicht alle Diebe gefasst werden. Eine Studie von Chainalysis führte die Baisse im letzten Quartal 2019 sogar auf die Liquidation der gestohlenen Gelder zurück. Obwohl die Studie in Frage gestellt wurde und die Schlussfolgerungen des Berichts nur einen Zusammenhang zwischen den Fakten herstellen, könnte dieser Scam den Kryptomarkt weiter beschäftigen.

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Reynaldo Marquez hat das Wachstum der Bitcoin- und Blockchain-Technologie seit 2016 aufmerksam verfolgt. Seitdem arbeitet er als Kolumnist zu Kryptowährungen über Fortschritte, Stürze und Anstiege auf dem Markt, Verzweigungen und Entwicklungen. Er glaubt, dass Kryptowährungen und Blockchain-Technologie einen großen positiven Einfluss auf das Leben der Menschen haben werden.

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