Bitcoin Kurs steigt über 50.000 USD – Ende der Korrektur oder Bullenfalle?

  • Der Bitcoin Kurs hat erneut die 50.000 USD Marke überschritten und die stärksten Ebene der On-Chain-Unterstützung zurückerobert. 
  • Laut technischer Analyse muss 52.000 USD fallen, um die Theorie einer Bullenfalle zu entkräften. 

Nachdem Bitcoin am 25. Februar ein neues Hoch von über 58.000 USD erreicht hat, steckte der Kurs über die vergangenen 10 Tage in einer Korrektur, die sich bis auf 43.000 USD ausdehnte. Wie wir bereits die letzten beiden Tage berichteten, gibt es nun aber einige Signale, die auf eine Ende der Korrektur hindeuten. Der aktuelle Anstieg des BTC Kurses über 50.000 USD ist sicherlich nun ein weiterer Grund. Zum Redaktionszeitpunkt durchbrach BTC erstmals seit dem 25. Februar diese Marke.

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Die On-Chain-Daten unterstützen den Ausbruch. So erklärte IntoTheBlock, dass der In/Out of the Money Around Current Price Indicator (IOMAP) zeigt, dass Bitcoin „jetzt auf der stärksten Ebene der Unterstützung sitzt“. Die Ebene der On-Chain-Unterstützung befindet sich zwischen 46.200 und 47.700 USD, da hier zuvor mehr als 1,66 Millionen Adressen 878.000 Bitcoin erworben haben.

Zudem wies der Analyst Willy Woo darauf hin, dass das „Entities Net Growth“ Chart die Zunahme der auf der Blockchain sichtbaren Bitcoin-Nutzer pro Tag zeigt. Laut Woo sind Kleinanleger im Januar in Bitcoin eingestiegen. Wie bei früheren Zyklen erwartet er, dass „dieser Höhepunkt höher ist als die vor ihm. Dies gibt Ihnen eine Vorstellung davon, wie dieser Bullenmarkt gerade erst am Beginn steht“, so Woo.

BTC entities net growth

Source: https://twitter.com/woonomic/status/1366991364697694208

Aufseiten der technischen Analyse konstatierte Twitter-Analyst „Credible Crypto“, dass die versteckte bärische Div wahrscheinlich außer Kraft gesetzt wird, was ein gutes Zeichen für die Bullen ist. Allerdings warnte der Analyst auch davor, dass es sich um einen „Bullenfalle“ handeln könnte. Aufgrund dessen wartet Credible Crypto auf einen Ausbruch über 52.000 USD als Bestätigung für das Ende der Korrektur:

Aber, ich glaube immer noch, dass dies eine große Bullenfalle ist. Anstatt eines laufenden Flats, sieht es so aus, als ob wir ein erweitertes Flat bekommen werden. Wenn das stimmt, sollten wir eine ziemlich schnelle Ablehnung sehen, nachdem wir die Hochs bei 52k überwunden haben.

BTC chart

Source: https://twitter.com/CredibleCrypto/status/1367030026806448128

Kündigt sich ein massiver Hype-Cycle an?

Jenseits dieser Daten und Analysen gibt es aktuell womöglich aber einen Faktor, welcher der Schlüssel für eine Fortsetzung des Bull Runs sein könnte: Institutionen und Großinvestoren. In den vergangenen Tagen waren zahlreiche bullische News zu berichten. So ist ein Bitcoin ETF in den Vereinigten Staaten wieder zu einem großen Thema geworden. Erst gestern hat die Cboe einen Antrag bei der SEC gestellt, um einen teilweise durch Bitcoin gedeckten ETF handeln zu dürfen.

Des Weiteren hatte Goldman Sachs die Wiederöffnung seines Krypto-Trading Desks bekannt gegeben, während Twitter die Ausgabe von Wandelanleihen ankündigte, um ggf. weitere Bitcoin zu kaufen. Nicht zuletzt hat einer der größten Bitcoin-Kritiker der letzten Jahre, Shark Tank’s Kevin O’Leary, seine Meinung zu Bitcoin geändert. O’Leary erklärte gestern, dass ein Kurs von 100.000 USD pro Bitcoin „nicht mehr allzu verrückt“ ist. Außerdem schlug er vor, dass die Marktkapitalisierung der Flaggschiff-Kryptowährung 20 Billionen USD erreichen könnte.

Darüber hinaus ist es aktuell aber nicht nur O’Leary, der seine Meinung zu Bitcoin ändert. Wie der Analyst Michael van der Poppe erklärte, scheint es momentan unvermeidlich, dass sich Bitcoin aufheizt und in einen massiven Zyklus eintreten wird:

All diese Signale, dass die großen Player ihre Einstellung zu #Bitcoin ändern, sind aussagekräftig genug, nicht wahr?

JPMorgan gibt an, dass Investoren 1% #Bitcoin-Allokation in ihrem Portfolio haben könnten. Es ist unvermeidlich, sich Bitcoin für einen massiven Zyklus aufheizt.

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Jake Simmons has been a crypto enthusiast since 2016, and since hearing about Bitcoin and blockchain technology, he's been involved with the subject every day. Beyond cryptocurrencies, Jake studied computer science and worked for 2 years for a startup in the blockchain sector. At CNF he is responsible for technical issues. His goal is to make the world aware of cryptocurrencies in a simple and understandable way.

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