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Bitcoin-Investoren können erleichtert sein: Bitfinex und Tether legen NYAG-Klage bei

  • Bitfinex und Tether haben nach fast zwei Jahren den Rechtsstreit mit der New Yorker Generalstaatsanwaltschaft (NYAG) Büro beigelegt.
  • Der Tether (USDT) Emittent erklärte, dass die NYAG keine Beweise dafür gefunden hat, dass USDT nicht 1:1 durch US-Dollar-Reserven gedeckt sind.

Die Nachricht, dass Bitfinex und Tether den Rechtsstreit mit der NYAG mittels eines Vergleichs niedergelegt haben, ist eine unglaubliche bullische News für den Kryptomarkt. Die Klage schwebt bereits seit 22 Monaten wie ein Damokles Schwert über dem Bitcoin- und Kryptomarkt. Wie CNF berichtete, verklagte die New Yorker AG iFinex, die Muttergesellschaft von Bitfinex und Tether bereits im April 2019, was den Markt damals extrem verunsicherte und zum Absturz brachte.

Die NYAG warf Tether vor, Bitfinex 850 Millionen Dollar geliehen zu haben, um einen Verlust zu decken. Die Klage fügte zudem der langjährigen Theorie, dass Tether seine Token aus dem Nichts erschaffen hat und damit den Bitcoin Kurs manipuliert hat, mehr Treibstoff hinzu. Falls die NYAG Beweise dafür gefunden hätte, dass nicht alle Tether (USDT) 1:1 mit US-Dollar-Reserven gedeckt sind, hätte dies laut einigen Befürchtungen zum „Fall“ von Tether und damit einem Crash des Kryptomarktes führen können. Infolge der Einigung dürften Bitcoin Investoren daher nun eine große Sorge weniger haben.

Detail über die Einigung zwischen Bitfinex, Tether und der NYAG

Wie einem Statement der New Yorker Generalstaatsanwältin Letitia James zu entnehmen ist, muss iFinex im Rahmen des Vergleichs eine Geldstrafe in Höhe von 18,5 Millionen USD zahlen. Zudem wird dem Unternehmen die Durchführung jeglicher Handelsaktivitäten im Staat New York untersagt:

Diese Unternehmen verschleierten das wahre Risiko, dem Investoren ausgesetzt waren, und wurden von nicht lizenzierten und nicht regulierten Personen und Unternehmen betrieben, die in den dunkelsten Ecken des Finanzsystems handelten.[…]

Diese Woche ergreifen wir Maßnahmen, um die illegalen Aktivitäten von Bitfinex und Tether in New York zu beenden. Diese rechtlichen Schritte senden eine klare Botschaft, dass wir uns gegen die Gier von Unternehmen wehren werden, egal ob sie von einer traditionellen Bank, einer Handelsplattform für virtuelle Währungen oder einer anderen Art von Finanzinstitut ausgeht.

Indes berufen sich Bitfinex und Tether aber darauf, dass ihnen keinerlei Fehlverhalten nachgewiesen werden konnte. Jason Weinstein, ein Partner bei Steptoe & Johnson und Rechtsbeistand von Bitfinex und Tether, sagte gegenüber The Block:

Entgegen der Online-Spekulationen gab es nach zweieinhalb Jahren keinen Hinweis darauf, dass Tether jemals Token ohne Deckung oder zur Manipulation von Kryptopreisen ausgegeben hat.

Zudem verpflichtete sich Tether im Rahmen des Vergleichs dazu, der Öffentlichkeit ein vierteljährliches Update über die Reserven von USDT zu geben. Nebst wurde in der Vergleichsvereinbarung auch die kürzliche Kreditrückzahlung von Bitfinex an Tether anerkannt. Erst vor wenigen Wochen gab Bitfinex bekannt, dass sie Tether den verbleibenden Kreditsaldo von 550 Millionen USD zurückgezahlt haben.

About Author

Jake Simmons

Jake Simmons ist seit 2016 ein Krypto-Enthusiast. Seit er von Bitcoin und der Blockchain-Technologie gehört hat, beschäftigt er sich täglich mit dem Thema. Jenseits von Kryptowährungen studierte Jake Informatik und arbeitete 2 Jahre lang für ein Startup im Blockchain-Bereich. Bei CNF ist er für die Beantwortung technischer Fragen zuständig. Sein Ziel ist es, die Welt auf eine einfache und verständliche Weise auf Kryptowährungen aufmerksam zu machen.

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