Visa, PayPal und MasterCard sind raus aus Russland – Bitcoin erneut im Rampenlicht

  • Bitcoin wird wieder unter 40.000 Dollar gehandelt, nachdem er in den letzten 24 Stunden um 3,8 Prozent gefallen ist.
  • Die Zahlungsdienstleitser Visa, PayPal, MasterCard und andere wollen der Ukraine im Krieg gegen Russland beistehen.

Nach den jüngsten Sanktionen der führenden Industrie-Nationen gegen den Kreml, wächst die Sorge, dass Putin die dezentrale Blockchain-Technologie nutzen könnte, um Sanktionen zu umgehen, aber wäre nicht einfach in die Tat umzusetzen, das seriöse Kryptobörsen die gegen Russland verhängten Sanktionen unterstützen und einhalten.

Außerdem sind Blockchain-Transaktionen für alle am Netzwerk Beteiligten einsehbar, was es sehr schwierig macht, große Summen unbemerkt zu transferieren. In jüngster Zeit wurde Russland von den wichtigsten Zahlungsdienstleistern Visa, MasterCard und PayPal und auch aus dem SWIFT-System ausgeschlossen.

Es wird jedoch erwartet, dass infolge dieser Sanktionen durch den Westen mehr Händler Kryptowährungen nutzen wollen, da diese teils anonym verschoben werden können. Einem aktuellen Bericht von Chainalisis zufolge ist der Handel mit Rubel gegen Kryptowährung stark gestiegen. Das ist ein Anzeichen dafür, dass Kryptowährungen wie Bitcoin, Ethereum und USDT vermehrt für internationale Zahlungen genutzt werden.

Die Rolle von Bitcoin und Kryptowährungen in Russlands Krieg

Werden Krypto-Assets zur Alternative für russische Unternehmen und Bürger werden? Die Antwort auf die Frage bleibt weitgehend unklar.

Die großen internationalen Zahlungsdienstleister haben sich für die Ukraine entschieden.

„Nach dem unprovozierten Einmarsch Russlands in die Ukraine und den inakzeptablen Ereignissen, die wir miterlebt haben, sahen wir uns zum Handeln gezwungen“, sagt Visa-Chef Alfred Kelly in einer Erklärung, die damit endete, dass man „in den kommenden Tagen“ die Transaktionen einstellen werde.

„Wir nehmen diese Entscheidung nicht auf die leichte Schulter“, hieß es von Mastercard in einer Erklärung, „Mastercard ist seit mehr als 25 Jahren in Russland tätig“.

Bemerkenswert ist, dass Visa, Mastercard und PayPay alle auf den Krypto-Zug aufgesprungen sind. Dass sie in Russland, dem flächenmäßig größten Land der Erde, nicht mehr eingesetzt werden, bedeutet, dass über 140 Millionen Menschen in dem Land keinen Zugang zum Kryptomarkt über die genannten Zahlungssysteme haben.

Der Geschäftsführer von PayPal, Dan Schulman, erklärte;

„PayPal unterstützt das ukrainische Volk und steht an der Seite der internationalen Gemeinschaft, wenn es um die Verurteilung der gewaltsamen militärischen Aggression Russlands gegen die Ukraine geht.“

Folglich wird erwartet, dass der Kryptomarkt in den kommenden Wochen und Monaten weiteren Schockwellen ausgesetzt sein wird, was wiederum zu seiner noch höheren Volatilität führen wird.

„Die Abschaltung von Visa und Mastercard ist ein größeres Erdbeben als das von SWIFT“, schrieb Tech-Anwalt Preston Byrne auf Twitter und fügte hinzu: „Billionen Dollar werden in den Aufbau eines Spiegelsystems gesteckt werden, das nicht auf amerikanischen Druck reagiert.“

Die weltweite Marktkapitalisierung von Kryptowährungen ist in den letzten 24 Stunden um 3,6 Prozent auf rund 1,78 Billionen Dollar gesunken, wie unsere Daten zeigen. Bitcoin wechselte den Besitzer bei Redaktionsschluss für rund 38.000 Dollar.

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