Bitcoin: Human Rights Foundation warnt vor Gesetzesentwurf in den USA

  • Die Human Rights Foundation (HRF) warnt vor dem neuen Entwurf des Crypto-Currency Act of 2020 in den USA, weil dieser die finanzielle Freiheit, laut der Organisation, untergräbt.
  • Laut dem Chief Strategy Officer der HRF besitzen Kryptowährungen für die Zukunft der finanziellen Freiheit eine hohe Bedeutung.

Alex Gladstein, Chief Strategy Officer der Human Rights Foundation warnt vor dem Crypto-Currency Act of 2020, einem Gesetzesentwurf, der am 09. März von dem Abgeordnete Paul Gosar vorgestellt wurde. Dieser ist eine überarbeitete Version eines im Dezember erstmals öffentlich gewordenen Entwurfs. Dieser teilt einerseits Kryptowährungen in drei Kategorien ein: Krypto-Wirtschaftsgüter, Krypto-Währungen und Krypto-Wertpapiere.

Je nach Kategorisierung soll die Commodity Futures Trading Commission (CFTC), das Financial Crimes Enforcement Network (FinCEN) oder die Securities and Exchange Commission (SEC) zuständig sein. Andererseits sieht der Gesetzesentwurf auch vor, dass Anbieter von Kryptowährungen schärferen Regularien unterworfen werden.

So sieht der Gesetzentwurf vor, dass Anbieter eine Rückverfolgung von Transaktionen und Kunden schaffen müssen, in einer ähnlichen Weise, wie sie von Finanzinstituten in Bezug auf Devisentransaktionen verlangt wird. In Europa sind ähnliche Vorschriften bereits durch die fünfte Geldwäscherichtlinie der Europäischen Union verabschiedet worden.

Alex Gladstein zitierte via Twitter einen Abschnitt des Gesetzentwurfs und argumentiert, dass jede Gesetzgebung, die Unternehmen dazu zwingt, Kunden auszuspionieren oder zu überwachen, gegen die finanzielle Privatsphäre und den Schutz der demokratischen Freiheit verstößt. Gladstein schrieb (frei übersetzt):

Hüten Sie sich vor dem „Crypto-Currency Act of 2020“ oder vor jeder Art von Gesetzgebung, die Unternehmen dazu zwingen könnte, Kunden auszuspionieren, zu de-anonymisieren oder zu überwachen.

Dies ist ein Angriff auf die finanzielle Privatsphäre, die wir in Zukunft dringend brauchen werden, um die demokratischen Rechte und Freiheiten zu schützen.

Weiterhin ergänzte Gladstein seine Stellungnahme und erklärte:

Wenn Sie an einer regulierten Börse Kryptowährung kaufen, wollen Sie dann, dass dieses Unternehmen Ihre Informationen (NAME kaufte am Tag Z einen Betrag von X und zog am Tag Z ab) ohne einen Haftbefehl an die Regierung weitergibt? Ohne guten Grund?

Wie Gladstein vor drei Monaten auf einer Konferenz sagte, kommen die „Kritik und Angriffe auf Bitcoin von Menschen, die den Luxus eines stabilen Finanzsystems haben“. Auf der Konferenz erklärte Gladstein auch, wie sich das Geldsystem entwickelt hat und warum Kryptowährungen für die Zukunft der finanziellen Freiheit eine hohe Bedeutung haben.

Human Rights Foundation akzeptiert Bitcoin Spenden per BTCPay Server

Vor wenigen Tagen wurde bekannt, dass die Human Rights Foundation ab sofort jetzt Bitcoin Spenden über den Open-Source-Zahlungsabwickler BTCPay Server entgegennimmt. Die gemeinnützige Organisation nimmt zwar bereits seit 2014 Spenden in Bitcoin, sowie Zahlungen in Ethereum (ETH) und mittels Privatsphäre orientierten Kryptowährungen, wie Monero (XMR) und Zcash (ZEC) an. Allerdings ist die Integration von BTCPay Server das erste Mal, dass sie einen Zahlungsabwickler verwenden.

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About Author

Jake Simmons has been a crypto enthusiast since 2016, and since hearing about Bitcoin and blockchain technology, he's been involved with the subject every day. Beyond cryptocurrencies, Jake studied computer science and worked for 2 years for a startup in the blockchain sector. At CNF he is responsible for technical issues. His goal is to make the world aware of cryptocurrencies in a simple and understandable way.

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