Bitcoin hat den Boden noch nicht erreicht, Kurssturz um 40% erwartet – Bloomberg-Analyst warnt

  • Kollateralschäden des Crashs der FTX-Börse finden sich in der gesamten Kryptobranche, wobei Bitcoin und etliche Altcoins besonders betroffen sind.
  • Einige Marktanalysten glauben jedoch, dass die Talsohle noch nicht erreicht ist, und auch bei Bloomberg sieht man das so.

Derzeit wird Bitcoin mit einer Marktkapitalisierung von 321 Milliarden Dollar in der Nähe der Marke von 16.700  Dollar gehandelt. Gleichwohl dürften Anleger, die ihr Engagement nun aufgeben wollen, dies innerhalb der nächsten fünf Jahre bereuen, denn Bitcoin ist und bleibt eine Langzeitanlage.

Mike McGlone, Anlage-Experte bei Bloomberg Intelligence, sieht das grundsätzlich ähnlich, obwohl er in einem kürzlichen Interview mit CryptoBirb über die kurzfristigen Aussichten von Bitcoin sagte, dass der starke Ausbruch aus den Unterstützungsniveaus ein Indikator dafür sei, dass der BTC-Kurs noch deutlich weiter nach unten gehen könnte. Er erwartet, dass der Kurs um weitere 40 Prozent vom aktuellen Niveau fallen wird. Das bedeutet konkret: auf 10.000 Dollar. In dem Interview sagte McGlone:

„Als der Markt zunächst nach unten ausbrach, war das für mich ein Hinweis darauf, dass er weiter nach unten ausbrechen würde, denn die Volatilität ist fast immer ein guter Indikator, vor allem, wenn man ein Allzeittief erreicht. Wenn die Märkte aus gutem Grund aus einer Konsolidierungsspanne ausbrechen, bedeutet das, dass es noch viel weiter nach unten gehen wird. Deshalb habe ich anfangs gesagt, dass Bitcoin nicht vor dem Bereich von Zehn- bis Zwölftausend Dollar ein Plateau erreichen könnte.“

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Langfristige keine Schwäche

In den vergangenen Berichten von Bloomberg Intelligence hatte McGlone erklärt, er glaube an Bitcoin, weil er ihn für eine Anlageklasse hält, die so wertvoll sei wie Gold.
Er fügte hinzu, dass jeder kurzfristige Verkaufsdruck, der durch makroökonomische Ereignisse Zinserhöhungen der Notenbank verursacht werde, kein Signal für eine langfristige Schwäche sei. Auf Sicht von fünf Jahren sei es für institutionelle Anleger ein größeres Risiko, nicht in Kryptowährungen zu investieren, als dabei zu bleiben oder einzusteigen. McGlone hält auch viel von Ethereum. Er sagte:

„In diesem Jahr geht es mit allem bergab. Dies war das schlechteste Jahr aller Zeiten für Aktien und Anleihen zusammen. Ich meine, noch nie, wenn man 80 Jahre zurückgeht… Für mich besteht das Risiko für die Zukunft darin, dass die meisten großen Institutionen zumindest auf Fünf-Jahres-Basis nicht in gewissem Maß in diesen Bereich investiert haben.
Und damit meine ich nicht die 20.000 hochspekulativen Kryptowährungen, die Sie auf CoinMarketCap finden können. Ich meine die Top 10, die Top 100, einen Index, der diese abbildet. Also definitiv Bitcoin, Ethereum.
Ja, sie könnten fallen, aber meiner Meinung nach wird ein Index, der diese Kryptowährungen abbildet, einfach so weitermachen wie bisher, und solche Dinge bilden oft das Fundament. Das Wichtigste im Moment ist, dass die Fed immer noch hart zuschlägt, alle Risikowerte gehen zurück. Kryptowährungen sind auf dem Weg nach oben am schnellsten gestiegen und auf dem Weg nach unten am schnellsten gefallen.“

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Bhushan is a FinTech enthusiast and holds a good flair for understanding financial markets. His interest in economics and finance draw his attention towards the new emerging Blockchain Technology and Cryptocurrency markets. He is continuously in a learning process and keeps himself motivated by sharing his acquired knowledge. In his free time, he reads thriller fictions novels and sometimes explores his culinary skills.

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