Bitcoin geht es schlecht – doch Großanleger bleiben Krypto-Unternehmen treu

  • Voyager Digital hat bekannt gegeben, dass das Unternehmen 60 Millionen US-Dollar im Rahmen einer Privatplatzierung unter der Leitung von Sam Bankman-Frieds Alameda Research und Digital Currency Group aufgenommen hat.
  • Elwood, ein Krypto-Hedgefonds, hinter dem der Milliardär Alan Howard steht, hat ebenfalls eine Finanzierungsrunde in Höhe von 70 Millionen Dollar unter der Leitung von Goldman Sachs angekündigt.

Bitcoin tut sich schwer, über 30.000 Dollar zu bleiben, während Ethereum dasselbe Problem bei 2.000 Dollar hat. Gleichwohl scheinen Kryptounternehmen attraktiv zu bleiben, denn führende Unternehmen sammeln immer noch zweistellige Millionenbeträge ein. Das jüngste Beispiel sind Voyager Digital und Elwood, die zusammen 130 Millionen Dollar von etlichen der größten Firmen der Kryptobranche und der globalen Finanzwelt erhalten haben.

Voyager Digital gab heute bekannt, dass das Unternehmen im Rahmen einer Privatplatzierung 60 Millionen Dollar zu einem Preis von 2,34 Dollar pro Aktie aufgenommen hat. Das Angebot wurde von Alameda Research angeführt, das von Sam Bankman-Fried, dem CEO der FTX-Börse und zweitreichsten Mann in der Kryptowelt gegründet wurde.

Die Muttergesellschaft von Voyager ist an der Toronto Stock Exchange notiert. Sie bietet eine Krypto-Handelsplattform, die über 100 verschiedene Krypto-Assets unterstützt, außerdem zinstragende Konten, ähnlich wie BlockFi und Celsius Network.

„Wir freuen uns, diese Finanzierungsrunde bekannt zu geben, die von einigen der größten und wichtigsten strategischen Investoren in der Krypto-Branche angeführt wird,“ sagte Stephen Ehrlich, CEO und Mitbegründer von Voyager. Er fügte hinzu:

„Die Vertiefung unserer Beziehungen zu führenden Unternehmen der Branche wird uns dabei helfen, unsere Ziele zu erreichen, nämlich die Ausweitung unserer Einsatz-, Belohnungs- und Ausführungsprogramme sowie die Unterstützung unseres Einstiegs in das Web3 und in NFTs, alles mit der Vision, den Verbrauchern im Einzelhandel das beste Erlebnis zu bieten.“

Neben Alameda erhielt das Unternehmen Geld von der Digital Currency Group, der Muttergesellschaft des Grayscale Bitcoin Trust, sowie von Mike Novogratz´ Galaxy Digital und Blockdaemon, einem auf Kryptowährung spezialisierten Unternehmen.

In einer anderen Finanzierungsrunde haben ein Krypto-Hedgefonds und eine Handelsplattform, die vom britischen Hedgefonds-Milliardär Alan Howard unterstützt werden, 70 Millionen Dollar von führenden Unternehmen der Kryptobranche und einigen branchenfremden Unternehmen eingeworben.

Elwood, das der Milliardär 2018 mitgegründet hatte, erhielt die Finanzierung von Goldman Sachs, Barclays Plc, Dawn Capital, der Commerzbank AG und ebenfalls von Novogratz´ Galaxy Digital. Die Finanzierung bewertet das 2018 gegründete Unternehmen mit 500 Millionen US-Dollar. CEO James Stickland sagte:

„Die bunte Mischung von Investoren, die sich an dieser Kapitalerhöhung beteiligen, bestätigt die Entwicklung, dass Finanzinstitute eng mit ihren einheimischen Anbietern von Digital-Asset-Technologie zusammenarbeiten.“

Elwood hat sich auf institutionelle Anleger konzentriert und bietet ein Krypto-Portfolio-Management-System und ein Handelssystem, das mit Börsen, Liquiditätsanbietern und Verwahrern verbunden ist. Angesichts der Daten, die zeigen, dass institutionelle Anleger inzwischen fast die Hälfte aller Krypto-Händler ausmachen, scheint die Investition in Elwood eine gute Wette zu sein.

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Steve ist seit vier Jahren Blockchain-Autor und seit noch längerem ein großer Krypto-Enthusiast. An der Blockchain-Technologie faszinieren ihn besonders die Chancen fur Entwicklungsländer.

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