Hat sich Bitcoin Gründer Satoshi Nakamoto mit der SEC und Tim Draper vor 5 Jahren getroffen? Bericht

  • Eine Journalistin von Fox Business löst mit einem vermeintlich sensationellen Tweet zahlreiche Spekulationen aus.
  • Sie behauptet, dass Bill Hinman von der SEC,  Venture-Capital-Investor Tim Draper, und der Bitcoin-Erfinder vor fünf Jahren ein geheimes Treffen abhielten.

Die Fox-Business-Journalistin Eleanor Terrett behauptet, die US-Börsenaufsicht SEC und der prominente Bitcoin-Investor Tim Draper die tatsächliche Identität von Bitcoin-Erfinder Satoshi Nakamoto kennen. Terrett, die diese Behauptung vermittels Twitter verbreitet, sagte, sie habe diese Vermutung aufgestellt, nachdem sie eine Kopie des öffentlichen zugänglichen Kalenders des ehemaligen SEC-Abteilungsleiters Bill Hinman eingesehen habe. Ein Screenshot des Tweets zeigt, dass die SEC-Beamtin Valerie Szczepanik für den 23. August 2017 ein Treffen zwischen Hinman, Nakamoto und Draper organisiert hatte.

Es ist jedoch aktenkundig, dass das Treffen keineswegs geheim war. Drei Tage nach dem Treffen äußerte Draper seinen Unmut über einen Nakamoto Hochstapler, der seine – Drapers – Zeit verschwendet habe. Einige Wochen später veröffentlichte das Tech-Portal The Verge, ein renommiertes Medienunternehmen, die wichtigsten Informationen über das Treffen.

Draper und der Nakamoto-Betrüger trafen sich, um die Möglichkeit eines Initial Coin Offering (ICO) zu besprechen. Der falsche Nakamoto versuchte, potenzielle Investoren – einschließlich Tim Draper – davon zu überzeugen, dass er der Bitcoin-Erfinder sei. Nachdem Draper herausgefunden hatte, dass der Mann ein Hochstapler war, brach er den Kontakt ab.

Der Hochstapler sagte The Verge, dass ein SEC-Beauftragter versucht habe, sich mit ihm auf Japanisch zu unterhalten. Die Finanzaufsichtsbehörde gab keinen Kommentar ab, als The Verge den Bericht veröffentlichte. Der Screenshot aus Hinmans öffentlichem Kalender beweist jedoch, dass sich die SEC mit dem Nakamoto-Hochstapler getroffen hat. Es ist unklar, ob die SEC-Beamten wussten, dass sie sich mit einem Betrüger trafen. Laut dem Bericht von The Verge haben die Regulierungsbehörden die Behauptungen des Betrügers jedenfalls ernst genommen.

Es gab schon mehrere Personen, die behaupteten, der ursprüngliche Bitcoin-Gründer zu sein. Doch niemand kennt die Identität von Satoshi Nakamoto. Aktuell behauptet der australische Informatiker Craig Wright, er sei Nakamoto. Ein Osloer Bezirksgericht wies jedoch am 26. September die diesbezüglichen Behauptungen von Wrights Anwälten nicht glaubwürdig zurück.

Bitcoinkurs fällt mehr als 8 Prozent

Die beiden führenden Digital-Währungen Bitcoin und Ethereum gaben ihre Gewinne vom Dienstag wieder ab und waren 24 Stunden später um 8 Prozent gefallen. In den letzten 24 Stunden verlor Bitcoin 5,2 Prozent und wird derzeit bei 19,146 gehandelt. Der Sieben-Tage-Chart zeigt jedoch, dass Bitcoin nur etwa ein Prozent an Wert verloren hat.

Der Bitcoinkurs lag in der vergangenen Woche innerhalb einer engen Spanne zwischen 18.290 und 20.388 Dollar. Damit ist Bitcoin rund 73 Prozent von seinem Höchststand von 68.789 Dollar entfernt, der im November 2021 erreicht worden war. Coinglass-Daten meldeten mehr Bitcoin-Liquidationen in den letzten 24 Stunden als für jede andere Kryptowährung. Der Bericht fügt hinzu, dass mehr als 82 Prozent der Bitcoin-Long-Trades – im Wert von etwas über 44 Millionen Dollar – von Investoren in den vergangenen 24 Stunden aufgelöst wurden.

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