Top-Ökonom nennt Bitcoin „Schlangenöl“ – Kurs fällt auf 45.000 Dollar

  • Bitcoin-Kritiker Steve Hanke hat Anleger dazu aufgerufen, Bitcoin aufgrund seiner extremen Volatilität, Betrugsanfälligkeit und Zukunftsunsicherheit zu meiden.
  • Trotz des Rückschlags zu Wochenbeginn sagen Experten weiterhin ein gutes viertes Quartal für Bitcoin voraus.

Bitcoin-Kritiker Steve Hanke hat sich wieder einmal über Bitcoin ausgelassen. Der Professor für angewandte Wirtschaftswissenschaften an der Johns Hopkins University und ehemalige Wirtschaftsberater von Ronald Reagan hat in seinen jüngsten Kommentaren Bitcoin als Schlangenöl bezeichnet – ein in den USA benutzter Begriff, einen Betrug zu beschreiben. Er argumentiert, dass Bitcoin sehr volatil sei und einen fundamentalen Wert von Null hat. Seine Äußerungen kommen zu der Zeit, da Bitcoin in den letzten Stunden einen starken Kurseinbruch erlitten hat, der den Kurs um 5% fallen ließ und ihn auf die Unterstützungsmarke von 45.000 Dollar zurückfallen ließ.

Bei Redaktionsschluss wird Bitcoin für 45.500 Dollar bei einer Marktkapitalisierung von 857 Milliarden gehandelt. Mit einer Marktdominanz von 42,7% hat dieser Wert den Rest des Marktes mitgerissen. Die gesamte Marktkapitalisierung hat in den letzten 24 Stunden rund 6% verloren. Trotz dieses Rückgangs hält sich die Gesamtmarktkapitalisierung jedoch an der 2-Billionen-Dollar-Marke fest.

Wirtschaftswissenschaftler Hanke, der in den letzten Wochen El Salvador für die Einführung des Bitcoin kritisiert hat, schrieb auf Twitter;

„Kaufen Sie nicht das Bitcoin-Schlangenöl, das die Krypto-Bullen verkaufen. Dessen extreme Volatilität, die Betrugsanfälligkeit und die Unsicherheit sind Gründe, warum Bitcoin niemals als echte Währung geeignet sein wird. Bitcoin ist als Asset hochspekulativ, mit einem fundamentalen Wert von NULL.“

Darüber hinaus hat der Wirtschaftswissenschaftler festgestellt, dass die Anleihen des Landes seit zwei Wochen aufgrund des kürzlich eingeführten Bitcoin in Bedrängnis geraten sind. Zuvor hatte Hanke erklärt, dass es unsinnig wäre Bitcoin in El Salvador einzuführen, da es Korruption und Fehler im Design von Bitcoin gebe.

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El Salvador kauft den BTC-Einbruch

Trotz der Kritik drängt El Salvador weiterhin auf die Einführung von Bitcoin. In der jüngsten Entwicklung hat Präsident Bukele bestätigt, dass die Regierung den Dip gekauft hat. Laut seiner Ankündigung, in der er seine „präsidialen“ Ratschläge gab, etwa: „Sie können dich niemals schlagen, wenn du die Dips kaufst“, hat die Regierung weitere 150 Bitcoins erworben und verfügt nun über 700 Bitcoin als Reserve.

Trotz des Rückgangs sagen Experten weiterhin ein gutes 4. Quartal voraus. Der letzte, der diese Vorhersage machte, ist Krypto-Analyst Lark Davis.

Mehr zum Thema: Experten erwarten ein gutes 4. Quartal für Bitcoin – Kurs nähert sich 50.000 Dollar

Davis merkte an, dass Bitcoin sowohl 2013 als auch 2017 im vierten Quartal einen Kurssprung von 300 Prozent machte. Der Analyst erwartet, dass Bitcoin in diesem Jahr ähnliche Gewinne verzeichnen wird. Er schrieb:

„Ich glaube immer noch, dass das 4. Quartal bullisch für Kryptos sein wird und dass Bitcoin 100.000 erreichen wird. Ich glaube auch, dass die meisten sich von der Euphorie anstecken lassen und den größten Teil ihrer Papiergewinne wieder an den Markt abgeben werden. Lassen Sie sich davon nicht anstecken!“

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John Kiguru ist ein scharfsinniger Autor mit großer Leidenschaft für Kryptowährungen und deren zugrunde liegender Technologie. Er durchsucht das Netz den ganzen Tag über nach neuen digitalen Innovationen, um seine Leser über die neuesten Entwicklungen zu informieren.

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