Binance betont sein Selbstverständnis als Web3-Unternehmen und hat Pläne für weitere Firmen-Übernahmen

  • Binance-Chef Changpeng Zhao versichert, seine Kryptobörse werde keinen Aktienhandel anbieten.
  • Zhao sagte auch, er freue sich auf weitere Firmenübernahmen.

Binance plant nicht, seinen Kunden den Aktienhandel anzubieten, unabhängig von der Zahl der Kunden auf seiner Plattform oder der neuen Kunden, die der Aktionhandel anziehen könnte. CEO Changpeng Zhao stellte jedoch kürzlich in einem Interview klar, dass Krypto-Börsen, die Aktienhandel anbieten, nichty Schlechtes sind. Er fügte jedoch hinzu, dass ein solches Angebot nicht mit der Vision von Binance übereinstimme.

Durch den allgemeinen Abschwung auf dem Kryptomarkt haben sich einige Kryptounternehmen gezwungen gesehen, ihren Plattformen mehr Funktionen hinzuzufügen, um mehr Nutzer anzuziehen. Vor zwei Monaten kündigte die Börse FTX an, dass ihre Kunden mit Hilfe der Stablecoins in ihren FTX-Konten mit dem Aktienhandel beginnen können. Dazu sagte Zhao:

„Wir haben nicht vor, Optionen für den Aktienhandel anzubieten, auch wenn einige Börsen dies bereits tun. Wir werden weder in naher noch in ferner Zukunft ein Finanzmaklergeschäft werden.“

Robinhood, WeBull und viele andere Anlageplattformen für Privatkunden profitieren enorm vom Angebot einer Börsenhandelsoption. Der Binance-Chef sagt jedoch, er ziehe es vor, dass sein Unternehmen sich weiterhin auf die Expansion im Kryptobereich konzentriere, einschließlich der Schaffung weiterer Web3-Tools.

Binance konzentriert sich auf Kryptowährung und deren neue Technologien

Er fügte hinzu, dass Binance ein reines Web3-Unternehmen bleiben, sich weiter entwickeln und nicht zu alten Technologien zurückkehren werde. Die Entwicklung des Web3 hat zu einem enormen Zufluss von Geld und Talenten in den Krypto-Bereich geführt hat. Zhao verriet auch, dass Binance plane, weitere Kryptounternehmen zu kaufen. Keines dieser Unternehmen habe jedoch einen Bezug zum traditionellen Aktiengeschäft. Der Binance-CEO deutete an, dass die Übernahmen unkompliziert sein würden. Es wird nicht wie eine Rettungsaktion, ein Kredit oder etwas anderes Komplexes sein. Zhao erklärte, dass einige komplexe Geschäfte gut seien. Er ziehe es jedoch immer vor, die Dinge einfach zu halten.

Er sagte weiter, dass jedes Geschäft auf bestimmten Grundprinzipien beruhen sollte. Davon ausgehend sollte dann alles Weitere aufgebaut werden. Als er über die jüngste 500-Millionen-Dollar-Übernahme von Alameda Research durch Voyager Digital sprach, sagte Zhao, er würde sich niemals an einem derart komplexen Geschäft beteiligen.

Alameda Research, das dem FTX-Gründer Sam Bankman-Fried gehört, räumte dem Krypto-Kreditgeber Voyager Digital kürzlich eine Kreditlinie von 500 Millionen Dollar ein. Im Mai erwarb der FTX-Gründer 7,6 Prozent der Anteile an Robinhood.

Mehr zum Thema: Binance-Chef Changpeng Zhao kritisiert versuchte Rettung von Voyager-Digital

In einem Bloomberg-Bericht vom Juni wurde behauptet, Bankman-Fried wolle die Krypto- und Aktienhandelsplattform letztlich kaufen. Dieser wies das Gerücht jedoch zurück und erklärte, er führe keine Übernahmegespräche mit Robinhood.

Bevor Bankman-Fried das Gerücht dementiert hatte, schossen die Aktien von Robinhood innerhalb von 24 Stunden um 14 Prozent hoch. Dass Robinhood unter den aktuellen Marktbedingungen zu kämpfen hat, ist ein offenes Geheimnis. Das Unternehmen bereits Personal abgebaut, um Kosten zu sparen. Dennoch sind die Aktien des Unternehmens weiterhin auf Talfahrt. Vor dem Stellenabbau stufte Goldman Sachs die Aktien von Hood von „Neutral“ auf „Verkaufen“ um.

About Author

Paul is a cryptocurrency enthusiast from Canada, and since 2021 he has been writing about cryptocurrency for online news portals. He writes mostly news-related articles. Stay tuned to his posts to stay up to date with the crypto world.

Comments are closed.