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Binance stellt ehemaligen US-Bankenregulator Brian Brooks ein

  • Binance hat den ehemaligen Leiter des Office of the Comptroller of the Currency (OCC) als CEO ernannt. Brian Brooks ist dafür bekannt, US-Banken das Führen von Krypto-Depots zu genehmigen
  • Die jüngste Einstellung zeigt, wie Binance mit Coinbase Schritt halten möchte und wie progressiv sich Kryptobörsen in jüngster Zeit entwickeln 

Die meisten Kryptowährungen haben in letzter Zeit große Kurssprünge verzeichnet und auch damit das Wachstum von Krypto-fokussierten Unternehmen wie Wallets, Depotbanken, Zahlungsdienstleistern und vor allem Exchanges vorangetrieben. Binance, die nach Handelsvolumen führende Krypto-Exchange, hat sich in den letzten Monaten hervorgetan – jetzt noch mehr, da sie laut Wall Street Journal einen ehemaligen Top-Bankenregulator zum CEO von Binance US ernannt hat.

Der neue Beauftragte, Brian Brooks, hat Verbindungen nach Washington. In der Tat, ist er bei US-Banken für Regulierungen von Krypto-Depots gesorgt.. Unter der Trump-Administration war Brooks amtierender Leiter des Office of the Comptroller of the Currency (OCC), eine Position, die er acht Monate lang innehatte. In dieser Zeit, in der er in Washington tätig war, genehmigte das OCC allen national gecharterten Banken, Kryptowährungen zu halten. Dies markierte eine wichtige Entwicklung in der Krypto-Industrie und öffnete die Türen zur Massenadoption. Brooks Ernennung kann als eine Rückkehr in den Markt betrachtet werden, nachdem er als Chief Legal Officer von Coinbase gearbeitet hat.

CZ: Binance will Regulierungen

Nach seiner Bestätigung bestätigte der neue CEO der US-Tochter, dass er Binance zu einem wichtigen Konkurrenten von Coinbase machen möchte. Er bestätigte außerdem, dass die Einhaltung von Vorschriften eine wichtige Agenda sein wird.

Ich hätte diesen Job nicht angenommen, wenn ich nicht die feste Zusage des Vorstands gehabt hätte, ein starkes Compliance-Programm zu leiten.

Der Schritt von Binance hat die Notwendigkeit signalisiert, mit Krypto-Vorschriften immer auf dem neuesten Stand zu bleiben. Berichten zufolge arbeitet die Biden-Administration an Krypto-Vorschriften. Obwohl diese noch im frühen Stadium sind, werden sie vermutlich auf Krypto-Infrastruktur und -besteuerung ausgerichtet sein.

Es ist auffällig, dass all diese Entwicklungen nur wenige Tage nach dem Clubhause-Gespräch von CEO von Binance kommen, wo er zugab, dass er die Krypto-Industrie gerne regulieren würde, wenn er die Regierung wäre.

Börsen verbessern Krypto-Compliance

Die Ernennung zum CEO eines ehemaligen Regierungsbeamten durch eine Krypto-Firma ist nicht neu. Gerade vor ein paar Wochen hat Coinbase Brett Redfearn eingestellt. Der ehemalige Direktor der Securities and Exchange Commission (SEC) leitet nun die Abteilung für Kapitalmärkte von Coinbase. Einer der Hauptgründe für diese Art von Einstellungen ist die Sicherstellung von Informationsaustausch mit Washington. Als eine relativ neue Industrie ist der Krypto-Bereich für radikale Politikentscheidungen anfällig. Vor vier Jahren war dies in China der Fall, als die Regierung den Krypto-Handel abrupt verbot und ein hartes Durchgreifen gegen die Börsen einleitete.

Wie wir bereits berichteten, ist Coinbase durch ein direktes Listing an die Börse gegangen und hat damit eine neue Phase in der Entwicklung der Branche eingeläutet. Obwohl sein Hauptkonkurrent Binance verraten hat, dass er keine direkten Pläne für ein Listing hat, könnte dieses Listing dennoch einen Schneeballeffekt auslösen. Kraken wägt gerade seine Optionen für einen Börsengang 2022 ab. Die Online-Börse eToro, die auch Krypto-Handel anbietet, hat ebenfalls vor kurzem erwähnt, das sie noch dieses Jahr an die Börse gehen wird.

About Author

John Kiguru ist ein scharfsinniger Autor mit großer Leidenschaft für Kryptowährungen und deren zugrunde liegender Technologie. Er durchsucht das Netz den ganzen Tag über nach neuen digitalen Innovationen, um seine Leser über die neuesten Entwicklungen zu informieren.

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