Binance kooperiert mit privatem Stromversorger zwecks Start einer regelkonformen Kryptobörse in Thailand

  • Binance hat eine Vereinbarung mit Gulf Energy Development getroffen, einem der größten thailändischen Stromversorger, um Krypto-Dienstleistungen im Land anzubieten.
  • Mit diesem Schritt will das Energieunternehmen sein Investitionsportfolio diversifizieren, während Binance sich als regulierungskonformes Unternehmen geriert und expandieren kann.

Binance hat sich mit der Gulf Energy Development des Milliardärs Sarath Ratanavadi zusammengetan, um eine Kryptobörse und damit verbundene Geschäfte in Thailand zu betreiben.

In einer Erklärung, die am Montag an der Börse in Bangkok herausgegeben wurde, hieß es seitens des Energieunternehmens, dass der Schritt eine direkte Reaktion auf das zukünftige schnelle Wachstum des Landes in Bezug auf die digitale Infrastruktur sei. Binance lies wissen, die Vereinbarung sei ein erster Schritt bei der Ausweitung seiner Wurzeln in dem südostasiatischen Land:

„Unser Ziel ist es, mit Regierungen, Regulierungsbehörden und innovativen Unternehmen zusammenzuarbeiten, um das Krypto- und Blockchain-Ökosystem in Thailand zu entwickeln.“

Binance und Gulf Energy kooperieren bei Krypto-Dienstleistungen

Gulf Energy ist einer der größten Stromversorger Thailands. In letzter Zeit versucht das Unternehmen, sein Portfolio durch Investitionen in erneuerbare Energien, Autobahnprojekte und Telekommunikation zu diversifizieren. Im Oktober vereinbarte man eine Zusammenarbeit mit Singtel, einem Telekom-Anbieter aus Singapur, um ein Rechenzentrum in Thailand zu errichten. Dies geschah kurz nachdem Gulf Energy zusätzliche Anteile an Intouch Holdings, dem größten thailändischen Mobilfunkbetreiber, erworben hatte.

Mit seinem neuesten Projekt macht Gulf energy nun den Schritt in die Kryptobranche. Dies steht im Einklang mit der wachsenden Akzeptanz von Kryptowährungen und Krypto-Dienstleistungen in Thailand. Ein weiteres thailändisches Unternehmen, das ebenfalls in das Geschäft mit digitalen Vermögenswerten eingestiegen ist, ist die älteste Kredit-Bank, die Siam Commercial. Im November 21 hatte die Bank bekanntgegeben, dass sie eine Mehrheitsbeteiligung an der lokalen Kryptobörse Bitkub für 538,7 Millionen Dollar erworben hat.

Thailand geht hart gegen Krypto vor

Das Wachstum der aufstrebenden Branche hat jedoch auch die Aufmerksamkeit der thailändischen Finanzbehörden auf sich gezogen. Es wurden einige Maßnahmen ergriffen, um die von digitalen Vermögenswerten ausgehenden Risiken für Anleger und die Finanzstabilität zu begrenzen. Dazu gehörte am Ende auch die Strafanzeige, die die thailändische Finanzaufsichtsbehörde im vergangenen Jahr gegen Binance gestellt hat. Die Börse hatte ohne Lizenz in Thailand operiert. Auf dieses Vergehen stehen Geld- und Haftstrafen. Zu seiner Verteidigung erklärte Binance, man habe nicht aktiv um Kunden aus dem Land geworben.

Darüber hinaus hat dieselbe Aufsichtsbehörde im Juni letzten Jahres Meme-Token, Fan-Token und nicht-fungible Token (NFTs) von Krypto-Börsen im Land verboten. Die thailändische Zentralbank erklärte im Dezember 21, man denke über Möglichkeiten zur Regulierung von Kryptowährungen als Zahlungsmittel nach.

Die strengeren Regeln in Thailand und anderen Ländern haben Binance gezwungen, regulatorisch konforme Geschäftsstrategien zu verfolgen. Dies geschah auch, um die Führungsposition der Börse in der Welt aufrechtzuerhalten; Binance rühmt sich damit, die größte Börse nach täglichem Handelsvolumen zu sein, laut CoinGecko-Ranking. Allein im Dezember verarbeitete das Unternehmen Bitcoin und andere Kryptowährungen im Wert von 2,3 Billionen Dollar, so der Marktdatenforscher CryptoCompare.

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