Binance findet über eine Milliarde Datensätze von Chinesen zum Verkauf im DarkNet

  • Mehr als eine Milliarde Datensätze von Chinesen sind angeblich in die Hände von Hackern gefallen; das Leck soll in der Polizeibehörde von Shanghai sein.
  • Nun soll das Web3 solche Probleme grundsätzlich Datenschutzprobleme lösen.

Online-Kundendaten sind nur so sicher, wie die mehr oder weniger effektiven Sicherheitsmaßnahmen der Unternehmen, die mit ihnen arbeiten. Vorfälle von Datendiebstahl haben in letzter Zeit in allen Branchen zugenommen. Die Kryptobörse Binance führte kürzlich eine Bedrohungsanalyse durch und fand besorgniserregende Details.

Am 3. Juli teilte Binance-Chef ChangePeng Zhao mit, man habe herausgefunden, dass mehr als eine Milliarde Datensätze persönlicher Daten von Bürgern eines asiatischen Landes zum Verkauf angeboten worden sind. Zhao twitterte:

„Unsere Bedrohungsdatenbank entdeckte eine Milliarde Datensätze von Einwohnern, die im Dark Web zum Verkauf angeboten werden, darunter Namen, Adressen, nationale Ausweise, Smartphone-Daten, polizeiliche und medizinische Daten, wahrscheinlich aufgrund eines Fehlers in einer Elastic Search-Implementierung durch eine Regierungsbehörde. Das hat Auswirkungen auf Maßnahmen zur Erkennung und Verhinderung von Hacker-Angriffen, Erkennung von Smartphone-Nummern, die für die Übernahme von Konten verwendet werden, etc.

Obwohl der Binance-CEO das asiatische Land nicht nannte, deutet alles darauf hin, dass es sich um China handelt. Schließlich gibt es nur zwei Länder mit mehr als einer Milliarde Einwohnern. Das andere ist Indien. Laut Breached.to trat das Datenleck in Shanghai:

„2022 gab es ein Datenleck in der Datenbank der Polizeibehörde von Shanghai. Diese Datenbank enthält viele Terrabyte an Daten und Informationen über praktisch alle lebenden Chinesen.“

Der Binance-Chef sagt, dass die Sicherheitsmaßnahmen auf der Plattform verbessert werden. „Es ist wichtig für alle Plattformen, ihre Sicherheitsmaßnahmen in diesem Bereich zu verbessern. @Binance hat bereits die Überprüfungen für potenziell betroffene Kunden verstärkt. Bleiben Sie #SAFU“, fügte er hinzu.

Können die Datenschutzprobleme im Web3 gelöst werden?

Alle blicken mit großen Hoffnungen auf das Web 3.0, um die Probleme des Datenschutzes zu lösen. Kenny, ein Mitarbeiter von Manta Network, dem Privacy Hub für Web 3, das auf Polkadot aufbaut, erläutert die bestehenden Herausforderungen im Zusammenhang mit dem Blockchain-Datenschutz.

„Bevor das Web3 eine Milliarde Nutzer erreicht, müssen wir unbedingt die richtigen Grundlagen für das Web 3.0 schaffen,“ sagt Kenny. Daher plädiert er für eine Art selbstverwaltete Privatsphäre. Das Web3 sei beim derzeitigen Stand der Dinge weit davon entfernt, Datenschutz zu gewährleisten. Kenny fügt hinzu:

„Das Web3 ist ein perfektes Jagdrevier für Angreifer. Da es immer mehr Anwendungen im Web3 gibt, geht es bei On-Chain-Daten nicht mehr nur um Transaktionen. Es geht darum, was Sie tun – Ihre Identität. Jede Dapp, mit der Sie interagieren, was Sie in diesen Dapps tun… Alles wird aufgezeichnet und ist öffentlich zugänglich. Wir müssen das Bewusstsein für die Bedeutung der On-Chain-Privatsphäre verstärken. Lasst uns für ein besseres Web3 kämpfen.“

Sicherheitsbedrohungen haben in letzter Zeit rapide zugenommen. Das ist im Kryptobereich angesichts der zunehmenden Zahl von Hacks sehr deutlich geworden. Am 3. Juli, übernahmen Hacker die Twitter- und YouTube-Konten der britischen Armee und warben für NFT-Betrug. Wie Reuters berichtet, hat die britische Armee die Kontrolle über Konten wiedererlangt und eine Untersuchung eingeleitet.

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Bhushan is a FinTech enthusiast and holds a good flair for understanding financial markets. His interest in economics and finance draw his attention towards the new emerging Blockchain Technology and Cryptocurrency markets. He is continuously in a learning process and keeps himself motivated by sharing his acquired knowledge. In his free time, he reads thriller fictions novels and sometimes explores his culinary skills.

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