Bill Gates ist überzeugt: In drei Jahren finden Bürobesprechnungen im Metaverse statt

  • Bill Gates sagt, dass in drei Jahren die meisten unserer Bürobesprechungen im Metaverse stattfinden, wobei unsere digitalen Avatare zentrale Rollen spielen
  • Facebook hat seine Horizon Worlds allen Erwachsenen in den USA und Kanada zugänglich gemacht, nachdem sie in den letzten Jahren nur auf Einladung zugänglich waren.

Das Metaverse, die Welt der virtuellen Realität, um die mehr Hype gemacht wird als um Blockchain oder Kryptowährungen, wird bleiben, zumindest wenn es nach Bill Gates geht. Der Microsoft-Gründer glaubt, dass in zwei bis drei Jahren alle Büro-Meetings im Metaverse stattfinden werden. An anderer Stelle hat Mark Zuckerberg einen riesigen Schritt in Richtung der Beherrschung dieser neuen virtuellen Welt getan, indem er Horizon Worlds nach einer Phase, in der es nur Einladungen gab, generell zugänglich gemacht hat.

Bill Gates hatte schon immer eine klare Vorstellung davon, wie die Zukunft aussehen wird, denn er hat maßgeblich dazu beigetragen, dass Personal Computer zu dem geworden sind, was sie heute sind. Der 66-Jährige, der im vergangenen Jahr aus dem Microsoft-Vorstand zurückgetreten ist, glaubt, dass das Metaverse für die Zukunft von zentraler Bedeutung sein wird.

In seinem Blogbeitrag zum Jahresende schrieb der Mann, der für seine Leistungen ebenso berühmt ist wie für seine Philanthropie:

„Ich sage voraus, dass in den nächsten zwei oder drei Jahren die meisten virtuellen Meetings von 2D-Kamerabildrastern zum Metaversum, einem 3D-Raum mit digitalen Avataren, übergehen werden.“

2D-Kamerabildgitter sind die „normalen“ Meetings, die von Zoom und Skype, das Microsoft gehört, angeboten werden. Bei 3D-Meetings interagiert man über seinen digitalen Avatar mit anderen Menschen, und zwar per VR-Headsets. So entsteht das Gefühl geben, mit den Arbeitskollegen in demselben Raum zu sein, während man tatsächlich bequem zu Hause sitzt.

„Die Idee ist, dass Sie Ihren Avatar benutzen, um sich mit anderen Menschen in einem virtuellen Raum zu treffen, der das Gefühl vermittelt, mit ihnen in einem realen Raum zu sein.“

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Facebook/Meta macht einen großen Schritt in Richtung Metaverse

Bill Gates Unternehmen Microsoft ist einer der Vorreiter in der Metaverse-Welt. Wie er in seinem Blog verrät, arbeitet das Unternehmen an digitalen Avataren, um den Nutzern von „Teams“ die Erfahrung des Metaversums zu ermöglichen. Epic Games und Roblox haben ebenfalls große Fortschritte in diesem Bereich gemacht.

Das Unternehmen, das es zu schlagen gilt, ist jedoch Mark Zuckerbergs Facebook/Meta. Der kamerascheue Milliardär setzt alles auf das Metaversum, so sehr, dass er das sein Social-Media-Konglomerat von „Facebook“ in „Meta“ umbenannt hat.

Nun hat das Unternehmen die Horizon Worlds-App der Öffentlichkeit zugänglich gemacht und damit das Metaversum für alle Erwachsenen in den Usa und Kanada geöffnet. Zuvor war die Plattform nur auf Einladung für Oculus VR-Kunden verfügbar.

Auf Horizon können Kunden der Oculus-VR-Headsets von Facebook einen beinlosen Avatar erstellen und mit ihm die virtuelle Welt erkunden. Sie können dann mit anderen Avataren interagieren und Spiele interaktiv und lebensecht spielen.
Es ist der bisher größte Schritt von Facebook in Richtung seiner Metaversum-Vision. Oculus gehört dem Unternehmen zwar schon seit über fünf Jahren – seit der Übernahme im Jahr 2014 für 2 Milliarden US-Dollar – aber es ist ihm nicht gelungen, es zu einer Ikone des Mainstreams zu machen; und das, obwohl die Popularität der virtuellen Realität, die nun als Metaverse bezeichnet wird, sprunghaft angestiegen ist.

Auch die Welt der Blockchain und Kryptowährungen setzt auf das Metaversum. In diesem Jahr gehörten die Token von Metaverse-Projekten wie Sandbox und Deccentraland zu den größten Gewinnern. Sandbox begann das Jahr mit 0,036 Dollar und wird jetzt mit 5,20 Dollar gehandelt, ein Anstieg von über 14.000%.

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Steve ist seit vier Jahren Blockchain-Autor und seit noch längerem ein großer Krypto-Enthusiast. An der Blockchain-Technologie faszinieren ihn besonders die Chancen fur Entwicklungsländer.

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