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Bericht: Ripple’s XRP perfekt für zentralbankgestützte Digitalwährung geeignet

  • Ein Bericht des World Economic Forum zum Thema „Central Bank Digital Currencies (CBDC)“ beschreibt, dass Ripple’s XRP Token perfekt dafür geeignet ist.
  • Weitere prominente Coins wie der JPM Coin lösen laut Brad Garlinghouse nicht das Problem der grenzüberschreitenden Überweisungen.

Eine Untersuchung der Bank für Internationalen Zahlungsausgleich (BIZ) hat ergeben, dass eine zentralbankgestützte Digitalwährung (CBDC) vor allem in Schwellenländern mit einer schlecht ausgeprägten Wirtschaft von den Regierungen befürwortet werden. Zudem arbeiten bereits mehr als 80 % der 66 befragten Zentralbanken in irgendeiner Form bereits an der Entwicklung einer CBDC. Weiterhin sind 40 % der befragten Banken bei ihren Projekten von einem konzeptuellen Stadium, in ein experimentelles Stadium übergegangen. Diese Zahl stellt eine bedeutende Steigerung im Vergleich zu 2018 dar.

Ripple’s XRP ist ein möglicher Kandidat

In Regionen mit einer schlecht ausgebauten Infrastruktur für Bankendienstleistungen können schnelle und gleichzeitig günstige Überweisungen vielen Menschen, die oft keinen ausreichenden Zugang zu einem Bankkonto haben, das Überleben sichern. Ein neuer Bericht des World Economic Forum zum Thema „Central Bank Digital Currencies (CBDC)“ beschreibt, dass als prominente Digitalwährungen der JPM Coin oder auch Ripple’s XRP zum Einsatz kommen könnten.

Der JPM Coin ist ein Stablecoin, der an den Wert des USD gebunden ist und damit keinen großen Schwankungen unterworfen ist. Außerdem wird der JPM Coin auf einer privaten von der JPM Morgan Bank kontrollierten Blockchain, die im Rahmen der Bankinternen Blockchain Task Force Quorum betrieben wird, ausgegeben und kann nur von ausgewählten Unternehmen und Banken genutzt werden.

Der XRP Token unterliegt den Kursschwankungen des digitalen Assets und fungiert als Brückenwährung, um einen digitalen Wert von einem Ende der Welt ans andere Ende, nahezu in Echtzeit und zu geringen Kosten, zu transportieren. Dabei spielt es keine Rolle, ob die Ausgangswährung der USD oder der mexikanische Pesos ist, XRP überträgt den Wert transparent und schnell.

Brad Garlinghouse, CEO von Ripple, führte kürzlich in einem Interview aus, dass er große Zweifel daran hat, dass sich der JPM Coin bei anderen Banken durchsetzen wird (frei übersetzt):

JPM Coin wird in einem Blockchain-Netzwerk namens Quorum laufen, das die Genehmigung von JP Morgan erfordert und dessen Benutzer von JP Morgan genehmigt werden müssen. Alle anderen Banken werden es sicher benutzen! Sie werden ihre Kunden sicher auch bitten, ein Konto bei JPM zu eröffnen. Ernsthaft?

Er beschreibt weiter, dass der JPM Coin nur für USD zu USD Transaktionen infrage kommt und dabei zwar Transaktionsgebühren und Überweisungszeit einspart, jedoch darüber hinaus keine weiteren Vorteile im Vergleich zu einer klassischen Banküberweisung bietet (frei übersetzt):

Wenn Sie sich nur innerhalb des JPM Ledgers bewegen, und es muss eine Dollar-zu-Dollar-, eine Eins-zu-Eins-Deckung sein, verstehe ich nicht, welches Problem dadurch gelöst wird.

Auch Marjan Delatinne, Head of Global Banking bei Ripple, beschreibt, dass regionale Banken „hungrig“ auf eine Veränderung sind, die nicht nur den großen Bankinstituten Vorteile bringt, sondern auch mittelständischen Banken. In einem Ende letzten Jahres erschienen Interview führt sie aus (frei übersetzt):

[…] aber bei den Regionalbanken und auch bei den Zahlungsdienstleistern zeigt sich, dass sie hungrig auf Veränderungen und auf einen Wettbewerbsvorteil sind. Das ist die eigentliche Triebfeder: die Möglichkeit, Liquidität auf Abruf zu beschaffen und bei grenzüberschreitenden Zahlungen ein Echtzeit-Erlebnis zu bieten.

Ripple’s Zahlungslösungen richten sich an genau diese Marktteilnehmer, sodass es eigentlich keine Überraschung ist, dass das Transaktionsvolumen über die von Ripple angebotenen Zahlungslösungen auf mehreren Zahlungskorridoren ein neues Allzeithoch erreicht. Auch On-Demand-Liquidity (ODL), dass auf den Ripple’s XRP Token setzt, konnte im vierten Quartal letzten Jahres einen Volumenanstieg von mehr als 390% verzeichnen.

JPMorgan erwägt Fusion mit Ethereum Entwicklerstudio ConsenSys

Wie Crypto News Flash bereits berichtete, gibt es Verhandlungsgespräche zwischen dem Ethereum Entwicklerstudio ConsenSys und dem Bankenriesen JP Morgan. JPMorgan beschäftigt zurzeit ein Entwicklerteam von knapp 25 Mitarbeitern für das Blockchain Projekt Quorum. Quorum bildet die Basis des Interbank-Informationsnetzwerks (IIN) von JPMorgan, das auf ein Netzwerk von 320 Banken erweitert wurde, die globale Zahlungsdaten über die Blockchain austauschen.

Die gemeinsame Entwicklung von neuen Blockchain basierten Produkten könnte demnach weitreichende Auswirkungen auf die Bankenlandschaft in den Vereinigten Staaten haben. Durch die Kooperation mit ConsenSys, die jedoch noch nicht final bestätigt wurde, könnte sich JP Morgan weitere Kompetenz im Bereich Blockchain ins Boot holen.

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About Author

Collin Brown

Collin ist ein Bitcoin-Investor der frühen Stunde und ein langjähriger Trader im Krypto- und Devisenmarkt. Er ist fasziniert von den komplexen Möglichkeiten der Blockchain-Technologie und versucht, die Materie für Alle zugänglich zu machen. Seine Berichte konzentrieren sich auf die aktuellen Entwicklungen der Technologie einzelner Kryptowährungen.

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