Barbados eröffnet als erster souveräner Staat eine Botschaft im Metaverse

  • Barbados ist im Begriff, einen bahnbrechenden Schritt zu tun, indem es eine Botschaft im Metaverse einrichtet
  • Die Regierung von Barbados trifft derzeit Vorkehrungen, um Verträge mit anderen Metaverse-Plattformen wie Somnium Space und SuperWorld abzuschließen

Barbados ist im Begriff, einen bahnbrechenden Schritt zu tun, indem es eine Botschaft im Metaverse einrichtet. Will Gottsegen von Coindesk definiert das Metaverse als einen sozialen Raum in der virtuellen Realität, in dem Menschen ihr virtuelles Leben auf dem Bildschirm leben. Es soll eine Kopie der realen Welt sein, in der die Menschen sich nicht an die Gesetze der physischen Welt halten müssen. Nachdem das Außenministerium von Barbados von dem Metaverse-Konzept überzeugt war, hat es eine Vereinbarung mit dem Betreiber einer der größten kryptobasierten digitalen Welten, Decentraland, unterzeichnet, um eine digitale Botschaft einzurichten.
Darüber hinaus trifft die Regierung von Barbados Vorbereitungen für den Abschluss von Vereinbarungen mit anderen Metaverse-Plattformen wie Somnium Space und Super World. Der Botschafter von Barbados in den Vereinigten Arabischen Emiraten, S.E. Gabriel Abed, erklärte, dass das Land etwas aufbauen möchte, das auf andere Metaversen übertragbar ist.

„Es geht nicht darum, einen Gewinner zu küren – das Metaverse ist noch sehr neu, und wir wollen sicherstellen, dass das, was wir aufbauen, auf alle Metawelten übertragbar ist.“

Die verschiedenen Projekte wollen beim Kauf von Grundstücken helfen, Einrichtungen zur Bereitstellung von Dienstleistungen wie E-Visa entwickeln, einen „Teleporter“ bauen, der es den Benutzern ermöglicht, ihren Avatar zwischen den verschiedenen Welten zu bewegen, und sie wollen die verschiedenen Botschaften und Konsulate gestalten.

Metaverse-Botschaft von Barbados gilt als Chance für die Diplomatie

Abed teilte weiter mit, dass die Regierung, unter der die Metaverse-Botschaft genehmigt wurde, der Auffassung sei, dass diese Initiative viele diplomatische Chancen bietet.

„Auf diese Weise kann Barbados seine diplomatischen Vertretungen über die nur 18 Botschaften hinaus ausweiten, die es derzeit mit über 190 Staaten unterhält. So können wir mit Hilfe der Technologie-Diplomatie die Tür zur Kulturdiplomatie – dem Handel mit Kunst, Musik und Kultur – öffnen.“

Barbados hat Fachjuristen beauftragt, um die Botschaft mit den internationalen Gesetzen und der Wiener Konvention in Einklang zu bringen. Abed erläuterte ferner die wirtschaftlichen Aussichten der Botschaft.

„Botschaften sind der Ausgangspunkt, um ein Visum für die Einreise in ein Land zu bekommen oder um visumfrei einzureisen. Können Sie sich vorstellen, wie das virtuell aussehen würde? Wohin dieses E-Visum Sie führen könnte?“

Sobald die Botschaft freigegeben wird, wird Barbados der erste souveräne Staat sein, das ein digitales souveränes Land anerkennt. Abed teilte mit, dass die Entscheidung nicht voreilig getroffen wurde, da das Ministerium für Wissenschaft und Technologie und andere kompetente Regierungsstellen sie monatelang immer wieder überprüft hätten. Es ist zu erwarten, dass das Beispiel von Barbados andere Länder dazu veranlassen wird, ebenfalls Botschaften im Metaverse einzurichten.

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John ist seit Jahren ein begeisterter Krypto- und Blockchainjournalist. Besonders fasziniert ist er von aufstrebenden Startups und den versteckten Mächten hinter Angebot und Nachfrage. Er hat einen Bachelor-Abschluss in Geographie und Wirtschaft.

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