Ark Invest stößt Coinbase-Aktien für 75 Millionen Dollar ab – COIN-Aktie verliert 21%

  • Ark Invest hat am Dienstag COIN-Aktien im Wert von mehr als 75 Millionen Dollar abgestoßen, verteilt auf seine drei aktiv verwalteten ETFs.
  • Coinbase steht derzeit unter strenger Beobachtung der US-Börsenaufsichtsbehörde SEC, die die Krypto-Handelsplattform auch des Wertpapierbetrugs beschuldigt.

Für Coinbase läuft es im Moment überhaupt nicht gut. Einer der größten Aktionäre, Ark Invest, hat am 26. Juli mehr als 1,4 Millionen Coinbase-Aktien von Coinbase (NASDAQ: COIN) abgestoßen.

Der Verkauf wurde auf die drei aktiv verwalteten börsengehandelten Fonds (ETFs) von Ark Invest verteilt. Das sind Ark Innovation (ARKK), Next Generation Internet (ARKW) und Fintech Innovation (ARKF).

Laut Bloomberg war Ark Invest bis Ende Juni der drittgrößte Aktionär von Coinbase. Das Unternehmen kaufte die COIN-Aktie seit dem Debüt des Unternehmens an der Wall Street im April 2021. Der letzte Kauf von COIN-Aktien durch Ark erfolgte am 22. Mai dieses Jahres. Zum Ende des zweiten Quartals hielt Ark Invest mehr als 8,95 Millionen COIN-Aktien.

Das Flaggschiff des Unternehmens, der ETF ARKK, war einer der größten Investoren in Wachstumswerte. Während der Krypto-Hausse im letzten Jahr war er einer der ETFs mit der besten Wertentwicklung. Der Wert des ARKK-ETFs ist jedoch in diesem Jahr aufgrund von Befürchtungen über eine Straffung der Geldpolitik um mehr als 57 Prozent gesunken.

Auf der anderen Seite befindet sich die COIN-Aktie im freien Fall und hat seit Jahresbeginn mehr als 80 Prozent ihres Wertes verloren. Bei Börsenschluss am Dienstag wurde die COIN-Aktie zu 52,93 Dollar gehandelt.

Ark Invest hat keinen Grund für diesen jüngsten Verkauf genannt. Die dunklen Wolken einer SEC-Klage schweben derzeit über Coinbase. Es besteht die Möglichkeit, dass Coinbase sich auf einen Rechtsstreit mit der US-Wertpapieraufsichtsbehörde einlassen könnte.

SEC vs. Coinbase

Letzte Woche leiteten das US-Justizministerium und die US-Börsenaufsicht SEC eine Untersuchung wegen des Verdachts auf Insidergeschäfte von Coinbase-Führungskräften ein. Es stellte sich heraus, dass drei Führungskräfte vertrauliche Informationen über Token-Listings nutzten, um sich rechtswidirig zu bereichern.

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Abgesehen hält die SEC mehrere der auf der Coinbase-Börse gelisteten Münzen für Wertpapiere. Coinbase hat den Vorwurf des Wertpapierbetrugs zurückgewiesen. Coinbases Chief Legal Officer Paul Grewal sagte:

„Coinbase hat ein strenges Procedere, um jeden digitalen Vermögenswert zu analysieren und zu überprüfen, bevor wir ihn an unserer Börse anbieten – ein Prozess, den die SEC selbst überprüft hat.“

Laut Quellen informierten Kreisen, sieht sich die Börse bereits mit einer Untersuchung durch die US-Regulierungsbehörden konfrontiert. Laut Bloomberg, nimmt die SEC die Börse verstärkt unter die Lupe, seit die Plattform ihr Token-Angebot im letzten Jahr sehr schnell erweitert hat.

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