Analyst: Bitcoin jetzt zu verkaufen ist „verrückt“, da unbekanntes US-Unternehmen investiert zu haben scheint

  • Trotz des Tesla-Pumps bleibt der Bitcoin Kurs weiterhin in seiner Konsolidierungszone, wobei die nächsten Tage bullische Impulse für den Markt versprechen. 
  • Sowohl Wale als auch Miner signalisieren, dass es „verrückt“ ist Bitcoin jetzt zu verkaufen. 

Elon Musk hat es wieder einmal geschafft. Der zweitreichste Mann der Welt – hinter Amazon CEO Jeff Bezos – hat mit seiner Nachricht, dass Tesla ab sofort Bitcoin als Zahlungsmittel für US Kunden akzeptiert einen Pump ausgelöst, welcher den BTC Kurs um 4% auf 56.400 USD steigen ließ.

Nachdem der Bitcoin Kurs seit Mitte März dreimal an der 60.000 USD Marke abgewiesen wurde und seitdem in einer Konsolidierungsphase gefangen ist, hat Musk dem Kurs neues Leben eingehaucht, auch wenn BTC zunächst in der Konsolidierungszone unter 60.000 USD bleibt. Ein Blick auf die nächsten Tage verspricht jedoch weitere bullische Impulse für den Markt.

Wie Makro-Analyst Alex Krüger konstatierte, waren die BTC Zuflüsse durch Stimulus-Schecks bisher eine Enttäuschung. „Vielleicht lagen die Umfragen über die Menge des Geldes, das für Krypto-Käufe bereitgestellt werden sollte, weit daneben“, so Krüger. Wie Yahoo! Money berichtet, soll aber ab heute eine zweite Charge an die US-Bürger freigegeben werden, sodass „es noch nicht vorbei“ ist.

Unzweifelhaft bullisch dürfte auch der Start von Morgan Stanley’s Bitcoin Service ab nächster Woche sein, wie Eric Weiss, CEO der Blockchain Investment Group, berichtet. Der Zugang zu den Fonds soll nur Personen gewährt werden, die mindestens 2 Millionen USD an Vermögenswerten sowie Investment-Firmen, die mindestens 5 Millionen USD bei der Bank besitzen.

Auch wenn die Bank die Investitionen auf 2,5% des Gesamtnettovermögens begrenzt, könnte der Launch des Services von Morgan Stanley zu einer weiteren Verknappung des Bitcoin Angebots beitragen und ein weiterer Impuls für den Markt sein.

Wale und Miner senden bullische Signale für Bitcoin

Indes signalisieren derzeit auch die Bitcoin Miner, dass ihre Periode des stetigen Verkaufsdrucks ein Ende finden könnte. Wie CNF berichtete, üben Miner seit Anfang des Jahres einen stetigen Verkaufsdruck auf Bitcoin aus. Nachdem es Ende Februar die ersten beiden Tage im Jahr 2021 gegeben hatte, an denen Miner mehr BTC hodlten, als sie verkauften, war gestern nun der dritte Tag, wie MicroStrategy CEO Michael Saylor in Bezug auf Daten von Glassnode feststellte.

So wie auch Eric Weiss äußerte sich On-Chain Analyst Willy Woo heute, dass es „verrückt sei“ Bitcoin jetzt zu verkaufen. „Ernsthaft starke, langfristige Inhaber kaufen diesen Dip“. Um seine Behauptung zu untermauern, führte Woo zwei Charts an.

Das erste Chart zeigt, dass Bitcoin weiterhin in einem rasanten Tempo von Börsen abgehoben wird. Wie Woo analysierte, handelt es sich hauptsächlich um eine US-Entität. „Bei der Größenordnung der Abhebungen handelt es sich wahrscheinlich um einen noch zu benennenden institutionellen Käufer“, so Woo weiter. Das zweite Chart zeigt, dass sich Coins verstärkt zu „starken Händen mit einer minimalen Verkaufshistorie bewegen“.

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Jake Simmons has been a crypto enthusiast since 2016, and since hearing about Bitcoin and blockchain technology, he's been involved with the subject every day. Beyond cryptocurrencies, Jake studied computer science and worked for 2 years for a startup in the blockchain sector. At CNF he is responsible for technical issues. His goal is to make the world aware of cryptocurrencies in a simple and understandable way.

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