27 Mrd. USD schwerer Vermögensverwalter Ruffer Investment investiert in Bitcoin

  • Ruffer Investment hat enthüllt, dass es im November Bitcoin im Wert von $15 Millionen über einen seiner Multi-Strategie-Fonds gekauft hat.
  • Das Unternehmen sieht die Bitcoin-Wette als eine Versicherung gegen die Währungsabwertung.

Ein börsennotierter britischer Vermögensverwalter mit einem verwalteten Vermögen von $27 Milliarden setzt auf Bitcoin. Die Ruffer Investment Company hat in einer Mitteilung an die Investoren bekannt gegeben, dass sie 15 Millionen Dollar in die Kryptowährung investiert hat, um sich gegen die Abwertung der Fiat-Währung zu schützen.

Das Londoner Unternehmen investierte in Bitcoin über seinen Multi-Strategien-Fonds, so die Mitteilung vom 15. Dezember. Die Allokation beläuft sich auf 2,5 % der $620 Millionen des verwalteten Vermögens des Fonds, was $15 Millionen entspricht.

Ruffer Investment, die Muttergesellschaft, verwaltet über $27 Milliarden. Die Bitcoin-Investition ist „in erster Linie ein defensiver Schritt“, erklärte die Firma. Dies geschah, nachdem sie ihr Engagement in Gold im November reduziert hatte, ein Schritt, der unter institutionellen Anlegern zuletzt recht häufig zu beobachten war.

Wie Crypto News Flash berichtete, behauptete der CEO des weltweit größten Hedge-Fonds-Managers BlackRock kürzlich, dass Bitcoin langfristig Gold den Rang ablaufen könnte. Ruffer sieht dies ähnlich, und teilt die große Sorge über die Abwertung der meisten großen Fiat-Währungen weltweit.

Das Unternehmen hält derzeit 8,4% seines Vermögens in Bargeld, was 2,3 Milliarden Dollar entspricht. Über 80% macht dabei das Britische Pfund aus, wie ein Krypto-Aanalyst auf Twitter berichtete. Ruffer erklärte:

Das Engagement in Bitcoin entspricht derzeit etwa 2,5 % des Portfolios. Wir sehen dies als eine kleine, aber potente Versicherungspolice gegen die anhaltende Abwertung der wichtigsten Währungen der Welt. Bitcoin diversifiziert die (viel größeren) Investitionen des Unternehmens in Gold und inflationsgebundene Anleihen und fungiert als Absicherung gegen einige der Währungs- und Marktrisiken, die wir sehen.

Institutionelle Investoren strömen in Bitcoin

Ruffer ist nur der jüngste in einer wachsenden Reihe von institutionellen Investoren, sowohl öffentlichen als auch privaten, die in Bitcoin investiert haben. Die meisten dieser Unternehmen sehen Bitcoin als eine Absicherung gegen die Entwertung von Fiat-Währungen.

Die Coronavirus-Pandemie hat die Entwertung von Fiat-Währungen weltweit stark angekurbelt, da die meisten Regierungen sich dem „Gelddrucken“ zuwenden, um die wirtschaftliche Erholung zu unterstützen. In den USA hat die Federal Reserve im Jahr 2020 Billionen von Dollar gedruckt, wobei allein in diesem Jahr jeder fünfte im Umlauf befindliche Dollar gedruckt wurde.

Das Wachstum des institutionellen Interesses lässt sich vermutlich am besten am explosiven Wachstum des Grayscale Bitcoin Trusts erkennen. Wie der CEO der Firma, Barry Silbert, kürzlich enthüllte, hat Grayscale in den 45 Tagen seit dem 1. November sein verwaltetes Vermögen fast verdoppelt.

Grayscale ist nun der größte Bitcoin-Inhaber der Welt. Laut Vetle Lunde von Arcane Research besitzt die Firma nun 544.000 BTC, knapp unter 3% des gesamten Bitcoin-Angebots. Von den börsennotierten Unternehmen ist Microstrategy Inc. mit 40.284 BTC der größte Bitcoin-Inhaber. Das Softwareunternehmen kaufte zunächst 21.454 BTC im September, bevor es Anfang dieses Monats nachlegte.

Der CEO, Michael Sailor offenbarte, dass der Kauf eine Absicherungsstrategie gegen die inflationäre Politik der Fed war. Andere große öffentliche Unternehmen, die Bitcoin besitzen, sind Galaxy Digital Holdings, Square Inc. und Hurt 8 Mining Corp.

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Steve ist seit vier Jahren Blockchain-Autor und seit noch längerem ein großer Krypto-Enthusiast. An der Blockchain-Technologie faszinieren ihn besonders die Chancen fur Entwicklungsländer.

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