- Eric Trump bekräftigt seine Bitcoin-Prognose von 1 Million US-Dollar trotz des Rücksetzers von rund 50 Prozent vom Allzeithoch.
- Als Treiber nennt er das schrittweise Umschwenken großer Finanzhäuser und steigende Krypto-Quoten in der Vermögensverwaltung.
Eric Trump bekräftigte am 18. Februar beim World Liberty Forum in einem CNBC-Interview seine langfristige Bitcoin-Preisprognose: Der Sohn des US-Präsidenten Donald Trump hält einen Kurs von 1 Million US-Dollar pro BTC weiterhin für realistisch, trotz des derzeitigen Kursrücksetzers um etwa 50 Prozent. Trump erklärte:
„Ich bin ein großer Befürworter von Bitcoin. Ich glaube wirklich, dass er eine Million Dollar erreicht. Ich halte Bitcoin für eine der am besten performenden Anlageklassen.“
🇺🇸 ERIC TRUMP JUST SAID LIVE ON CNBC THAT BITCOIN IS STILL GOING TO $1,000,000
„I’VE NEVER BEEN MORE BULLISH ON BITCOIN IN MY LIFE” 🚀 pic.twitter.com/BQ3BkogVnP
— Vivek Sen (@Vivek4real_) February 18, 2026
Bitcoin auf dem Weg zur Million?
Zur Einordnung verwies er auf frühere Tiefstände: Vor zwei Jahren wurde BTC bei rund 16.000 US-Dollar gehandelt, heute steht BTC bei etwa 67.000 US-Dollar. In der Volatilität von Bitcoin sieht Trump aber keinen Nachteil, sondern eine Feature von Bitcoin:
„Und klar, es gibt viel Volatilität. Wenn du keine Volatilität willst, dann investier in irgendeine Kommunalanleihe – viel Spaß dabei“, sagte er. „Oder kauf Staatsanleihen. Du wirst Volatilität haben bei etwas, das enormes Aufwärtspotenzial hat.“
Seine Botschaft: Wer die Schwankungen nicht akzeptiert, sollte konsequent in klassische Produkte investieren. Bitcoin dagegen ist eine Wette auf höhere Renditen, dafür aber mit stärkeren Preisschwankungen.
Den wichtigsten Treiber sieht Trump nicht in einem einzigen Katalyst oder Hype, sondern im schrittweisen Umschwenken großer Finanzhäuser. Er zählte namentlich Fidelity, Charles Schwab, J.P. Morgan und BlackRock auf, ebenso Goldman Sachs, und leitete daraus einen Trend ab:
„Jedes einzelne von ihnen adaptiert Kryptowährungen. Sie sind bereit, Kryptowährungen in ihrer Bilanz zu halten. Sie bringen ihre Private-Wealth-Kunden in Kryptowährungen – nachdem sie ihnen früher gesagt haben: investiert exakt null in Krypto.“
Die Portfolio-Empfehlungen sind laut Eric Trump ein klares Indiz:
“Zuerst waren es zwei Prozent. Und jetzt sind es auf einmal fünf, sechs Prozent. Und diese Zahl steigt weiter.“
Dahinter steht implizit die These, dass schon kleine, aber wachsende Zielquoten bei den Finanzriesen ausreichen, um einen stetigen Nachfrageimpuls zu erzeugen, ohne dass es ein einzelnes Ereignis braucht.
Die Aussagen fallen in eine Phase erhöhter Aufmerksamkeit rund um World Liberty Financial. Zwei demokratische US-Senatoren fordern eine Prüfung durch das CFIUS, nachdem über einen 500-Millionen-Dollar-Einstieg aus den Vereinigten Arabischen Emiraten kurz vor der US-Wahl 2024 berichtet wurde.

